Segeln America´s Cup
Team Germany lässt gegen Favoriten Federn

Am ersten Tag des Act zwölf der Vorregatten zum America´s Cup vor Valencia hat das United Internet Team Germany gegen die Favoriten BMW Oracle und Alinghi Niederlagen einstecken müssen.

Gut gesegelt, aber nicht belohnt wurde das United Internet Team Germany am ersten Tag des Act zwölf der Vorregatten zum America´s Cup vor Valencia. Gegen die hoch favorisierten Teams BMW Oracle Racing aus den USA und Titelverteidiger Alinghi aus der Schweiz kassierten die Deutschen Niederlagen mit jeweils zwei Minuten Rückstand. Dabei sah es vor allem im zweiten Rennen gegen die Alinghi in der Anfangsphase gut aus für das Team um Skipper Jesper Bank, doch im weiteren Verlauf des Rennens wurde der Rückstand immer größer.

Gegen die Eidgenossen hatte Bank zuvor beim Start eine wichtige erste Entscheidung getroffen: "Wir konnten die Seite frei wählen und das kann man nicht immer gegen ein solches Team." Das erwies sich auf der ersten Kreuz als richtig, denn das deutsche Boot ging zunächst sogar in Führung. Doch Alinghi hielt Anschluss und nutzte nach der ersten Wende ihre höhere Geschwindigkeit gnadenlos aus. Bis zum Ziel wuchs der Vorsprung des Cupverteidigers an und betrug im Ziel zwei Minuten.

Start-Ziel-Sieg für BMW Oracle

Im ersten Rennen des Tages hatte die BMW Oracle die Führung vom Start weg bis ins Ziel verteidigt. "Wir haben das Boot so gesegelt, wie man es segeln muss und haben keine Fehler gemacht. Aber die anderen Teams sind trotzdem davongesegelt", lautete das Fazit von Jesper Bank.

Spannender machten es die Südafrikaner vom Team Shosholoza. Die Mannschaft mit dem deutschen Boat Captain Tim Kröger (Hamburg) musste sich im ersten Rennen nur knapp den hoch favorisierten Spaniern von Desafio Espanol geschlagen geben. Die Iberer waren mit ihrer neuen Yacht ESP 88 am Start gewesen, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen.

© SID

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