Segeln International
Führungs-Yacht stößt vor Sydney mit Hai zusammen

Bei der 64. Auflage der traditionsreichen Hochseeregatta von Sydney nach Hobart ist die führende Yacht Wild Oats mit einem Hai zusammengestoßen. Die Kollision blieb ohne Folgen.

Die Kollision der führenden Yacht Wild Oats mit einem Hai und riskante Rettungsaktionen haben am Samstag für Schlagzeilen bei der traditionsreichen Hochseeregatta von Sydney nach Hobart gesorgt. Kurz nachdem die australische Maxi-Yacht die "Pole Position" von der Skandia übernommen hatte, erfolgte bei Schouten Island vor der tasmanischen Ostküste der Zusammenstoß mit dem Hai.

Das rund zwei Meter lange Tier hatte sich in der Ruderaufhängung der Wild Oats verfangen, konnte sich aber kurze Zeit später selbst befreien. Die Kollision blieb für beide Parteien ohne Folgen. Die Wild Oats hat die letzten drei Auflagen der Regatta in der tasmanischen See gewonnen und steuert nun auf Rekordkurs dem vierten Triumph entgegen.

Bereits am frühen Samstagmorgen mussten drei Yachten geborgen werden. Die 14 Meter lange Georgia drohte nach Angaben der australischen Polizei zu sinken. Die Yacht hatte das Ruder verloren und lief voll Wasser. Alle 14 Crew-Mitglieder konnten wohlbehalten bei Batemans Bay an der australischen Ostküste an Land gebracht werden.

Aufgeben mussten auch die Sanyo Maris mit einem Bruch am Mastbaum und die Inner Circle mit einem Generatorschaden. Insgesamt beteiligen sich 101 Mannschaften an der 64. Auflage.

© SID

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