Segeln Kieler Woche
Starkes Teilnehmerfeld bei der Kieler Woche

Insgesamt 510 Boote werden ab heute bei der 125. Kieler Woche in den olympischen Disziplinen an den Start gehen. Spannende Duelle aus deutscher Sicht sorgen für Brisanz, dagegen übte Pickel Kritik an der WM-Nähe.

Auch die heute beginnende 125. Auflage der Kieler Woche kann mit einem stattlichen Teilnehmerfeld aufwarten - und das trotz der terminlichen Nähe zu den Weltmeisterschaften in den olympischen Segelklassen vom 28. Juni bis zum 13. Juli im portugiesischen Cascais. Insgesamt 510 Boote haben für die Rennen in den olympischen Disziplinen gemeldet. Um den Terminplan zu entlasten, verlegten die Veranstalter die olympischen Wettfahrten erstmals in die erste Wochenhälfte.

"Die Entscheidung, diesen Teil vorzuziehen, hat sich als absolut richtig erwiesen. Vor einigen Wochen war ich noch in Sorge, aber die vergangenen Tage haben mir Freude bereitet", sagte Organisationsleiter Jobst Richter. Obwohl der Kampf um die Tickets für Peking 2008 erst in Cascais in seine nächste Runde geht, stehen gerade aus deutscher Sicht spannende Duelle auf dem Revier vor Schilksee auf dem Programm.

Im Tornado will der dreimalige Weltmeister Roland Gäbler (Tinglev) bei seiner 26. Kiel-Teilnahme den fünften Sieg einfahren. Gemeinsam mit seinem Kieler Vorschoter Gunnar Struckmann muss sich der 42-Jährige allerdings des Angriffs seiner Dauerrivalen Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Kiel) erwehren.

Pickel übt Kritik

Kritik an der WM-Terminierung übt Starboot-Segler Marc-Aurel Pickel. "Ich kann die Segler, die jetzt auf dem WM-Revier trainieren, verstehen. Warum die WM so dicht an die Kieler Woche gelegt wurde, kann ich nicht nachvollziehen", meinte der Kieler, der sich die Traditionsveranstaltung in seiner Heimatstadt dennoch nicht entgehen lässt.

Fehlen werden hingegen die 470er-Europameisterinnen Stefanie Rothweiler (München) und Vivian Kussatz (Berlin). Nach ihrem EM-Triumph in der vergangenen Woche in Thessaloniki reiste das Duo gleich weiter nach Cascais. In der olympischen Yngling-Klasse gibt es aufgrund zu weniger Meldungen gar keine Rennen.

Insgesamt gaben 1 381 Boote aus 43 Nationen ihre Startzusage für Kiel. Das sind nur drei weniger als 2006. Bei der Premiere 1 882 hatten gerade einmal 23 Yachten die Wettfahrten aufgenommen. Der Höhepunkt der zweiten, nichtolympischen Wochenhälfte (21. bis 24. Juni) ist die Weltmeisterschaft in der X-35-Klasse.

© SID

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