Segeln Kieler Woche
Sundheim überhäuft Kieler Woche mit Komplimenten

Arve Sundheim hat der 124. Kieler Woche ein großes Lob ausgesprochen. "Sie ist und bleibt eine der wichtigsten Segelveranstaltungen der Welt mit professionellen Regatten auf hohem Niveau", so der Isaf-Generalsekretär.

Der Generalsekretär der International Sailing Federation (Isaf), Arve Sundheim, hat die Organisatoren der 124. Kieler Woche gelobt und der weltgrößten Segelveranstaltung ihren Status als Grade One Event bestätigt.

Im kommenden Jahr könnte Kiel nach Aussagen von Sundheim besonders für Segler aus Übersee sogar noch mehr an Attraktivität gewinnen. Die olympischen Klassen werden dann in die erste Wochenhälfte verlegt, um einer Terminenge zu den Worlds im Cascais (Portugal) Ende Juni 2007 vorzubeugen. So könnten sie in kurzer Zeit zwei wichtige Veranstaltungen in Europa segeln. Auch für den geplanten World Cup 2009 in den olympischen Klassen mit zehn Veranstaltungen in Asien, Nord- und Süd-Amerika sowie Europa sei die Kieler Woche schon im Focus der Isaf, ergänzte der Isaf-Generalsekretär.

"Professionelle Regatten auf hohem Niveau"

"Ich kenne die Kieler Woche schon seit den 70er Jahren, und sie ist und bleibt eine der wichtigsten Segelveranstaltungen der Welt. Hier werden professionelle Regatten auf hohem Niveau gesegelt. Das lockt natürlich die Weltspitze an Seglern immer wieder nach Kiel", sagte Sundheim.

In der Entscheidung der Kieler Woche, im nächsten Jahr die olympischen Klassen im ersten Teil der Woche starten zu lassen, sieht Sundheim mehr Vor- als Nachteile in Hinblick auf den engen Terminplan der Segler zwischen der Kieler Woche und der Weltmeisterschaft aller olympischen Klassen in Portugal.

"Zwischen dem letzten Start in Kiel und dem ersten Start in Cascais liegen zehn Tage. Das macht es besonders für Segler aus Übersee interessant, die innerhalb von vier Wochen zwei absolute Top Events in Europa abdecken können, ohne zwischendurch nach Hause zu müssen", steht für Arve Sundheim fest.

Scheidt gibt Zusage für 2007

Bereits jetzt hat der zweifache Goldmedaillengewinner und achtfache Weltmeister Robert Scheidt sein Kommen zur Kieler Woche 2007 genauso wie der polnische Olympiasieger im Finn, Mateusz Kusznierewicz zugesagt.

Aber auch für die Zukunft hat die Isaf noch einige Pläne in der Vorbereitung. So soll ein World Cup in 2009 mit zehn Veranstaltungen weltweit das olympische Segeln auf das Niveau von America´s Cup und Ocean Race heben. Preisgelder und eine automatische Qualifikation für die nächsten Olympischen Spiele sollen dann noch mehr Segler zu den großen Grade One Events locken.

"Kiel hat sehr gute Chancen"

"Mit dem olympischen Segeln haben wir noch viel Potenzial für Sponsoren. So können wir unseren Sport attraktiver machen und den Seglern das Segeln mitfinanzieren", steht für Sundheim fest, und er fügt mit einem Lächeln hinzu: "Ich bin kein Politiker, also muss ich immer die Wahrheit sagen und kann keine Versprechen machen, aber Kiel hat sehr gute Chancen, bei dem World Cup dabei zu sein."

© SID

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