Segeln Peking
Algenplage in Qingdao unter Kontrolle

Durch den Einsatz von 10 000 Helfern sind die Regattakurse für die olympischen Segelrennen in Qingdao von der Algenplage befreit. Dafür stört Nebel die Vorbereitung der Teams.

Die Organisatoren der olympischen Segelrennen in Qingdao scheinen der Algenplage auf den Regattakursen Herr zu werden. "Die Algen sind deutlich weniger geworden. Man kann sogar sagen, dass da fast gar nichts mehr ist", sagte 470er-Vorschoterin Vivien Kussatz (Berlin), die auf dem Revier am Mittwoch mit ihrer Steuerfrau Steffi Rothweiler (München) und den übrigen Olympia-Startern des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) das Training aufnahm.

Nachdem in der vergangenen Woche noch 32 Prozent der Kurse von den wuchernden Pflanzen befallen waren, sind es derzeit nur noch 1,2 Prozent. 10 000 Helfer waren seit Auftreten des Problems mit der Algenentfernung beauftragt. Spekulationen zufolge sollen die Stadtoberen Qingdaos den Befall allerdings auch mit der Verwendung von Giftstoffen gestoppt haben.

Abgrenzung soll erneute Wucherung stoppen

Um neuerliche Wucherungen zu unterbinden, wird das Regattagebiet derzeit unter Wasser mit einer 32 Kilometer langen Abgrenzung umzäunt. Am kommenden Dienstag sollen die Schwierigkeiten endgültig behoben sein. Dennoch läuft das Training der DSV-Flotte derzeit nicht ohne Schwierigkeiten ab. Dichter Nebel schränkt die Sicht ein.

"Wir hatten am Mittwoch eine Sicht von maximal 30 Metern", meinte Kussatz. Tornado-Segler Johannes Polgar (Dänisch-Nienhof) hatte bereits nach der Anreise am Dienstag geklagt: "Man sieht die Hand vor Augen nicht." Zudem breitet sich an der Hafeneinfahrt des Trainingsgeländes ein beißender Geruch aus. Dort lagern die entfernten Algen und warten auf ihren Abtransport.

© SID

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