Shorttrack Weltcup
Deutsche Shorttracker mit gelungenem Saisonauftakt

Auch wenn es zum Abschluss des ersten Saison-Weltcups in Kearns bei Salt Lake City nicht mehr ganz so rund lief, können die deutschen Shorttracker ein positives Fazit ziehen.

Das Rekord-Festival der Vortage konnten die deutschen Shorttracker zum Abschluss des ersten Saison-Weltcups in Kearns bei Salt Lake City nicht fortsetzen. Ein neunter Platz von Paul Herrmann (Dresden) über 500m und Rang sieben für die Männerstaffel waren die besten Resultate. Herrmann verfehlte in 41,579 Sekunden Tyson Heungs deutschen Rekord nur um sechs Tausendstel. Nach dem Saisonauftakt herrscht im deutschen Shorttrack-Lager aber Zuversicht.

An den Vortagen hatten die deutschen Läufer gleich vier nationale Rekorde erzielt: Christin Priebst über 1 000 Meter (1:30,821) und mit der Frauen-Staffel über 3 000 Meter (4:18,000) sowie die deutsche Männer-Staffel über 5 000 Meter gleich zweimal (6:50,804/6:47,486).

"Das ist ein zufriedenstellendes Resultat nach Monaten harten Trainings", sagte der seit Sommer als Bundestrainer arbeitende Kanadier Eric Bedard: "Nicht nur die Zeiten, sondern auch die teilweise sehr couragierten Auftritte in den Viertelfinals machen Mut, auch wenn sie nicht immer belohnt wurden."

Südkorea und China überragend

Die ersten zehn Weltcupsiege teilten Südkorea (6) und China (4) unter sich auf. Dreifache Sieger waren in Kearns Weltmeisterin und 500-m-Olympiasiegerin Wang Meng (China) und der Südkoreaner Sung Si-Bak, die jeweils auf zwei Einzelstrecken und im Staffellauf triumphierten.

Weltmeister Apolo Ohno musste vor heimischer Kulisse nach einem Sturz im 1 000-m-Endlauf mit Platz zwei (Staffel) und drei (1500m) zufrieden sein. Im 5 000-m-Finale der Männerstaffel blieben gleich drei Teams unter dem Weltrekord: Sieger Südkorea (6:38,486), die USA (6:39,019) und Kanada (6:39,322). Bei den Damen hatte das Quartett der Chinesinnen im 3 000-m-Staffel-Halbfinale in 4:07,179 ebenfalls einen Weltrekord erzielt.

© SID

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