Shorttrack Weltcup
Shorttrackerinnen verpassen WM-Qualifikation

Beim ersten Shorttrack-Weltcup in Deutschland haben die Damen um Aika Klein die WM-Quali verfehlt. In Leipzig wurde die Staffel im Halbfinale wegen Behinderung disqualifiziert.

Die deutschen Shorttrack-Damen haben das Staffel-Ticket für die Weltmeisterschaft in Wien (6. bis 8. März) verpasst. Aika Klein (Rostock), Susanne Rudolph (Grafing), Bianca Walter und Christin Priebst (beide Dresden) wurden beim Weltcup-Finale in Dresden im Halbfinale wegen Behinderung der ungarischen Staffel disqualifiziert. Damit büßte das Quartett alle Chancen auf die WM-Qualifikation ein, da die Ungarinnen den Sprung ins A-Finale am Sonntag schafften und damit von den Deutschen in der Weltrangliste nicht mehr zu überholen sind.

Besser lief es für Sebastian Praus (Mainz), Robert Becker, Paul Herrmann und Tyson Heung (alle Dresden), die zum dritten Mal in dieser Saison das am Sonntag ausgetragene Finale erreichten. "Damit haben wir gezeigt, dass unser dritter Platz vom letzten Wochenende in Sofia keine Eintagsfliege war und nicht auf Glück basiert", sagte Herrmann.

Erster Shorttrack-Weltcup in Deutschland

Beim ersten Shorttrack-Weltcup auf deutschem Boden verfolgten rund 1 700 begeisterte Zuschauer die Rennen. Bei der erwarteten Dominanz der Läuferinnen und Läufer aus Übersee zeigten die Lokalmatadoren, die vom Publikum frenetisch angefeuert wurden, mit einigen guten Platzierungen ihre ansteigende Form.

Bei den Männern erreichte Herrmann als Zehnter über 1500m ebenso das B-Finale wie bei den Damen die Rostockerin Aika Klein (9.) und die Dresdnerin Christin Priebst (10.). Über 500 m schaffte dagegen niemand den Einzug in die Halbfinals.

Bei den 500 m der Frauen gewann etwas überraschend die in Russland geborene Australierin Tatiana Borodulina vor der favorisierten Chinesin Fu Tian Yu. Bei den Herren gab es über 500m einen Doppelerfolg der Koreaner Lee Ho-Suk und Kwak Yoon-Gy. Über 1 500 m setzte sich ebenfalls überraschend der US-Amerikaner J.R. Celski durch. Bei den Damen ging der Sieg über 1500m erwartungsgemäß an die Koreanerin Kim Min-Jung.

© SID

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