Shorttrack WM
Wang Meng serviert WM-Konkurrenz eiskalt ab

Wang Meng hat bei der WM in Gangneung die Konkurrenz eiskalt abserviert. Die Chinesin gewann vier Wettbewerbe. Bei den Herren holte sich Apolo Anton Ohno die Mehrkampf-Krone.

Mit vier Titeln war die Chinesin Wang Meng die erfolgreichste Starterin der WM in Gangneung/Südkorea. Die 500-m-Olympiasiegerin gewann über 500, 1 000 und 1500m sowie im Mehrkampf. Die Mehrkampf-Krone der Männer holte sich Apolo Anton Ohno aus den USA, der zuvor die 500m gewonnen hatte und 1 000-m-Weltmeister Lee Ho-Suk und 1 500-m-Champion Song Kyung-Taek (beide Südkorea) in der Königsdisziplin auf die weiteren Medaillenplätze verwies.

Die Staffel-WM-Titel gewannen die favorisierten südkoreanischen Quartette. Die deutschen Shorttracker, die erstmals seit sechs Jahren mit keiner Staffel für die WM qualifiziert waren, kamen im Mehrkampf durch Paul Herrmann und Christin Priebst (beide Dresden) auf die Plätze 18 bzw. 19.

Die Titelkämpfe verdeutlichten den anhaltenden Rückstand des europäischen Shorttracks auf die führenden Nationen China, Südkorea, Kanada und USA, die 29 der 30 WM-Medaillen gewannen. In den Einzelentscheidungen erreichte kein Europäer einen Endlauf. Lediglich die britische Herren-Staffel drang mit Bronze in die asiatisch-amerikanische Phalanx ein, wobei sie vom Sturz des USA-Quartetts profitierte.

Jeroen Otter soll deutschen Shorttrackern helfen

Die deutschen Shorttracker haben damit in dieser Saison etwas an Boden verloren. Sie hoffen, unter der Regie des Niederländers Jeroen Otter, der bereits seit November an der Seite von Bundestrainer Markus Tröger mit der deutschen Nationalmannschaft trainiert, bis zu den Winterspielen 2010 wieder in die europäische und erweiterte Weltspitze vordringen zu können.

© SID

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