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Siebenkämpferin Lewis macht Schluss

Siebenkämpferin Denise Lewis hat einen Schlussstrich unter ihre Laufbahn gesetzt. Die Britin, die eine schwere Mandelentzündung jüngst aus der Bahn warf, kam nach ihrem Olympiasieg 2000 nie mehr richtig auf die Beine.

Das Kapitel Leistungssport ist für Siebenkampf-Olympiasiegerin Denise Lewis beendet. In einem Interview mit der Londoner Tageszeitung The Times gab die Britin ihr Karriereende bekannt. Den Ausschlag für diese Entscheidung gab offenbar eine Mandelentzündung, wegen der Lewis drei Wochen mit dem Training aussetzen musste. Mittlerweile sieht sie sich nicht mehr im Stande, sich für die Weltmeisterschaften vom 6. bis 14. August in Helsinki zu qualifizieren.

"Mein Körper hat genug"

"Mein Körper hat genug. Nach so vielen Rückschlägen war diese Botschaft laut und deutlich zu hören", sagte die 32-Jährige, die 2000 in Sydney die Goldmedaille gewonnen hatte. Nach ihrem Olympiasieg hatte Denise Lewis nach einer Reihe von Verletzungen drei Jahre keinen Siebenkampf bestritten, ehe sie bei der WM 2003 in Paris Fünfte geworden war. Bei Olympia 2004 in Athen musste sie vorzeitig aussteigen. "Die letzten vier Jahre waren eine Enttäuschung für mich", sagte Lewis.

Mit ihrer am 30. Juli 2000 im französischen Talence erzielten Bestleistung von 6 831 Punkten ist Lewis in der ewigen Weltrangliste die Nummer zwölf. Den Weltrekord hält nach wie vor die US-Amerikanerin Jackie Joyner-Kersee, die 1988 in Seoul Olympiagold mit 7 291 Zählern gewann.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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