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Sieg und Niederlage für Team Germany

Bei den sechsten Testregatten für den 32. America´s Cup 2007 bescherten die Großsegel-Probleme des Teams Shosholoza dem Team Germany den zweiten Sieg. Gegen die K-Challenge gab es eine Niederlage um 47 Sekunden.

So langsam kommt das deutsche Segel-Syndikat Team Germany bei den sechsten Testregatten (Act 6) für den 32. America´s Cup 2007 vor Valencia wieder in ruhigeres Fahrwasser. Vor Malmö gab es nach den Unruhen der letzten Tage den zweiten Sieg für das deutsche Segel-Syndikat. Der Erfolg über das Team Shosholoza, bei dem der Hamburger Tim Kröger aufgrund einer Rückenverletzung des Briten Paul Standbridge erstmals als Skipper fungierte, kam allerdings durch Großsegel-Probleme der Südafrikaner zustande, die gar nicht erst zum Duell antreten konnten.

Im zweiten Rennen am Montag gegen die französische K-Challenge, die man bei den letzten Vorbereitungsrennen im vergangenen Juni vor Valencia noch besiegt hatte, wurde der erste deutsche Teilnehmer in der 154-Jährigen Geschichte der Veranstaltung hingegen wieder von den eigenen Materialproblemen eingeholt. Am Ende waren die Franzosen 47 Sekunden schneller.

Vorzeitiger Gesamtsieg für die Alinghi

Der Schweizer Titelverteidiger Alinghi um Skipper Jochen Schümann aus Penzberg gab sich derweil auch am vorletzten Renntag keine Blöße und sicherte sich vorzeitig den Triumph in der Gesamtwertung des Act 6. Die Deutschen treffen zum Abschluss am Dienstag auf die italienische +39-Challenge (12 Uhr).

Abseits des Wassers sprach Hauptsponsor und Aufsichtsratsboss Ralph Dommermuth nach den Krisengerüchten der vergangenen Tage und der Beurlaubung von Sportvorstand Andreas John am Montag ein Machtwort. "Wir haben Indiskretionen im Team, das ist natürlich nicht schön", sagte der ebenso besonnen wie bestimmt wirkende Internet-Unternehmer: "Wenn jemand in bestimmten Fragen eine andere Meinung hat, ist das o.k.. Wenn aber Entscheidungen getroffen werden, muss diese jeder mittragen. Sollte er dies nicht können, ist es ihm freigestellt, zu gehen."

. In den kommenden Tagen wird der Hauptsponsor gemeinsam mit seinen Aufsichtsratskollegen und Syndikatschef Uwe Sasse, der sich Ende des Jahres ebenfalls zurückziehen wird, die Nachfolgeregelungen sowie eine neue Führungsstruktur diskutieren.

© SID

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