Siegeszug geht weiter
Grönefeld nach Sieg über Dulko im Viertelfinale

Bei den French Open in Paris ist Anna-Lena Grönefeld erstmals ins Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers eingezogen. Die Nordhornerin bezwang an ihrem 21. Geburtstag Gisela Dulko aus Argentinien mit 6:3, 6:4. In der Runde der letzten Acht trifft Grönefeld nun am Dienstag auf Titelverteidigerin Justine Henin-Hardenne aus Belgien. "Das Viertelfinale ist eine Riesensache für mich. Ich hab mir das beste Geburtstagsgeschenk selbst gemacht", meinte die strahlende Grönefeld.

Nur 24 Stunden zuvor hatte Grönefeld mit einem Zweisatzerfolg über Maria Kirilenko (Russland) erstmals das Achtelfinale bei einem der vier großen Turniere erreicht. Gegen Dulko setzte die Nummer 13 der Setzliste an ihrem Ehrentag nun noch einen drauf. Von Kopf bis Fuß ganz in rosa gekleidet hatte Grönefeld die Partie auf Court Nummer eins mit dem aggressiveren Spiel praktisch jederzeit im Griff. Nach 1:14 Stunden war der Erfolg eingefahren.

Erfolglose Wochen vor Paris

Noch in den Wochen vor dem wichtigsten Sandplatzturnier der Welt war es für Grönefeld alles andere als rund gelaufen. Dem bitteren Fed-Cup-Aus gegen das C-Team der USA in Ettenheim folgten der offene Streit zwischen Teamchefin Barbara Rittner und Grönefelds Privatcoach Rafael Font de Mora sowie das frühe Aus beim Heimturnier in Berlin.

Der Trainerzwist ist zwar noch immer nicht aus der Welt, doch in Paris zeigt sich Grönefeld davon bislang wenig beeindruckt. Ohnehin ist die rote Asche von Roland Garros ein gutes Pflaster für sie: 2003 gewann die Blondine bei den French Open den Juniorinnen-Titel.

© SID

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