Singapur: Jugendspiele eine teure Angelegenheit

Singapur
Jugendspiele eine teure Angelegenheit

Singapurs Regierung hat zugegeben, die Kosten für die Ausrichtung der Olympischen Jugendspiele unterschätzt zu haben. Die geplanten Ausgaben sind auf 222 Mill. Euro gestiegen.

Die Regierung von Singapur hat zugegeben, die Kosten für die Ausrichtung der Olympischen Jugendspiele unterschätzt zu haben. "Wir lagen ganz einfach falsch", sagte Vivian Balakrishnan, Ministerin für gesellschaftliche Entwicklung, Jugend und Sport. Die geplanten Ausgaben für das im August erstmals ausgetragene Event waren um 61 Mill. auf insgesamt 222 Mill. Euro gestiegen.

"Wir haben die Anforderungen für die Ausrichtung und die daraus resultierenden Kosten für viele wesentliche Bereiche unterschätzt. Allein die Verpflegung, der Personentransport und die Logistik haben über 40 Mill. Singapur-Dollar (umgerechnet 23 Mill. Euro, d.Red.) verschlungen", sagte Balakrishnan.

Trotz der hohen Kosten habe Singapur von der zwölftägigen Veranstaltung profitiert. "Singapur wird nun als das Land in Erinnerung bleiben, das die ersten Olympischen Jugendspiele veranstaltet hat", so Balakrishnan.

Fast 4 000 14 bis 18 Jahre alte Athleten aus 204 Ländern hatten an den ersten Olympischen Jugendspielen der Geschichte teilgenommen. 93 Länder waren am Ende im Medaillenspiegel vertreten, zehn mehr als bei Olympia 2008 in Peking. Die ersten Jugend-Winterspiele finden 2012 in Innsbruck statt.

© SID

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