Skeleton Weltcup
Deutschlands Skeleton-Piloten enttäuschen in Utah

Deutschlands Skeleton-Elite hat erneut enttäuscht. Beim zweiten Saison-Weltcup in Park City im US-Bundesstaat Utah erreichten Florian Grassl und Frank Rommel nicht einmal Runde zwei. Mirsad Halilovic wurde 17.

Erneute Pleite für Deutschlands Skeleton-Piloten: Das Team enttäuschte auch beim zweiten Saison-Weltcup in Park City im US-Bundesstaat Utah. Ex-Junioren-Weltmeister Mirsad Halilovic (Königssee) landete beim Sieg des US-Amerikaners Zach Lund abgeschlagen auf dem 17. Rang. Ex-Vizeweltmeister Florian Grassl (Königssee/23.) sowie Frank Rommel (Zella-Mehlis/25.) mit der schlechtesten Zeit überhaupt erreichten nicht einmal den zweiten Durchgang der Top 20.

Im Frauen-Rennen war Europameisterin Anja Huber (Berchtesgaden) beim zweiten Sieg von Ex-Weltmeisterin Michelle Kelly (Kanada) immerhin auf Platz sechs gefahren.

Ex-Europameisterin Kerstin Jürgens (Winterberg) landete auf der Olympiabahn von 2002 auf Rang neun.

Ex-Dopingsünder Lund setzt sich durch

Der WM-Dritte und ehemalige Dopingsünder Lund setzte sich mit 0,25 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Eric Bernotas durch. Dritter wurde der Brite Anthony Sawyer (0,29 Sekunden zurück). Halilovic lag bei Halbzeit als Fünfter noch hervorragend im Rennen, war im Finale bei Schneefall als "Leichtgewicht" aber chancenlos und hatte am Ende 1,43 Sekunden Rückstand auf den Sieger. "Mit Ski oder Schlitten hätte ich gewonnen", meinte der 64-kg-Mann.

Rommel war beim Saisonauftakt in Calgary vor einer Woche als Neunter der beste Deutsche gewesen.

© SID

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