Skeleton Weltcup: Huber und Rommel siegen in Königssee

Skeleton Weltcup
Huber und Rommel siegen in Königssee

Beim Skeleton-Weltcup in Königssee sind Anja Huber und Frank Rommel zum Sieg gefahren. Kerstin Szymkowiak zog sich dagegen einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu.

Die mit lädiertem Ellbogen angetretene Weltmeisterin Anja Huber und Frank Rommel bejubelten beim Skeleton-Weltcup in Königssee ihre Siege, bei der verletzten Kerstin Szymkowiak flossen dagegen auf dem Weg in die Klinik die Tränen. Rund anderthalb Monate vor der WM untermauerten Huber und Rommel mit ihren jeweils dritten Erfolgen im vierten Rennen ihre Gold-Ambitionen.

Der zweitplatzierte Grassl (Königssee) und Marion Trott (Zella-Mehlis) als Dritte schürten ebenfalls die Hoffnungen auf ein tolles WM-Abschneiden. Für die zum Finale nicht mehr angetretene Halbzeit-Spitzenreiterin Szymkowiak (vormals Jürgens/Winterberg) wird die Zeit zur Genesung bis zum Saisonhöhepunkt dagegen knapp. Laut Bahnarzt Klaus Alraun habe sie einen Muskelfaserriss im Oberschenkel erlitten. Eine mehrwöchige Pause scheint notwendig.

"Ich bin stolz, dass ich durchgehalten habe - ich kann den Arm kaum bewegen", sagte Huber. Die 25-Jährige musste wegen eines im Training eingedrückten Ellbogenknochens zwei Sicherheitsstarts hinlegen, siegte dennoch mit 0,24 Sekunden Vorsprung vor der Britin Shelley Rudman und übernahm die Führung im Gesamtweltcup von Szymkowiak. Die 24-jährige Trott (0,35 Sekunden zurück) schaffte den zweiten Podestplatz ihrer Laufbahn.

Pech für Szymkowiak

Die WM-Dritte Szymkowiak erlitt die schmerzhafte Verletzung beim Start im ersten Durchgang, fuhr aber dennoch zur Bestzeit und lag 0,08 Sekunden vor Huber. Anschließend wurde sie zunächst im Arztzimmer der Bahn behandelt, später dann aber doch zur genauen Untersuchungen in die Klinik gebracht.

Der 24-jährige Rommel holte sich im Ziel ein Küsschen von der Freundin ab und meinte nach seinem dritten Erfolg hintereinander: "Es läuft momentan phantastisch. Ich bin mit Blick auf die WM auch nicht nervös, ich bin schließlich schon einige Jahre dabei."

Grassl, der eine Sekunde Rückstand hatte, anerkannte: "Er fährt momentan in einer anderen Liga. Ich bin aber auch zufrieden, mein Ellbogen behindert mich schon noch." Der 28-Jährige, der trotz eines Haarrisses im Ellbogen antrat, übernahm die Führung im Gesamtweltcup vom diesmal viertplatzierten Letten Martins Dukurs. Dritter wurde der Russe Alexander Tretjakow.

© SID

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