Skeleton Weltcup
Stielicke verpasst ersten Sieg, Huber obenauf

Junioren-Weltmeister Sandro Stielicke aus Winterberg hat beim Skeleton-Weltcup-Auftakt in Park City den zweiten Rang erreicht. Bei den Frauen gewann Anja Huber aus Berchtesgaden.

Sieg für Anja Huber, Podestplatz für Sandro Stielicke - das deutsche Skeleton-Team hat beim Weltcup-Start in Park City zu Beginn des olympischen Winters sofort in die Erfolgsspur gefunden. "Ich bin meinem Saisonziel, eine gute Weltcup-Saison zu fahren und im Olympiateam dabei zu sein, einen Schritt näher gekommen. Doch es ist noch ein weiter Weg bis nach Whistler", sagte Ex-Weltmeisterin Huber (Berchtesgaden) nach ihrem Triumph auf der Olympiabahn von 2002.

Die 26-Jährige profitierte beim sechsten Weltcupsieg ihrer Karriere nach ihrer Bestzeit von 51,22 Sekunden im ersten Durchgang vom Abbruch des zweiten Laufes nach nur acht Läuferinnen wegen starker Schneefälle. Die Kanadierinnen Amy Gough (0,14 Sekunden zurück) und Mellisa Hollingsworth (0,15) landeten auf den Plätzen zwei und drei.

Weniger erfolgreich verlief der erste Weltcup für die WM-Dritte Kerstin Szymkowiak (Hochsauerland) und Weltmeisterin Marion Trott (Oberhof). Szymkowiak wurde mit einem Rückstand von 0, 51 Sekunden Zehnte, Trott (0,52) landete auf dem elften Platz.

Grund zum Jubel hatte unterdessen der erst 22-jährige Sandro Stielicke. Der Junioren-Weltmeister feierte als Zweiter das beste Weltcupresultat seiner Laufbahn.

Stielicke "insgesamt sehr glücklich"

"Das war echt ein sehr gutes Rennen. Vor allem im ersten Lauf hatte ich wirklich eine sehr gute Fahrt, keine Fehler und die Startzeit hat auch gepasst. Im zweiten Durchgang hatte ich zwar ein paar Fehler, aber insgesamt bin ich wirklich sehr glücklich", sagte Stielicke, der sich mit einem Rückstand von 0,52 Sekunden nur dem Letten Martins Dukurs geschlagen geben musste.

Das gute Gesamtergebnis der deutschen Fahrer komplettierten Frank Rommel (Zella-Mehlis) und Mirsad Halilovic (Königssee). Europameister Rommel fuhr im zweiten Lauf die zweitbeste Zeit und kämpfte sich vom elften auf den vierten Rang vor (0,78 Sekunden zurück), der WM-Fünfte Halilovic (+0,96) wurde Neunter auf der 1340m langen Strecke mit ihren 15 Kurven.

Bundestrainer Jens Müller war daher zufrieden mit der Vorstellung seiner Schützlinge. "Das war ein schöner Weltcup-Auftakt für unsere Männer. Mit ein wenig mehr Stabilität hätte sogar noch etwas mehr heraus springen können", meinte Müller.

Der zweite Weltcup wird in der kommenden Woche in Lake Placid ausgetragen.

© SID

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