Skeleton Weltcup
Szymkowiak rast zum Heimsieg in Winterberg

Beim Skeleton-Weltcup in Winterberg feierten die deutschen Fans einen Heimsieg von Kerstin Szymkowiak. Weltmeisterin Marion Trott belegte nur den sechsten Platz.

Die WM-Dritte Kerstin Szymkowiak (Hochsauerland) hat beim Skeleton-Weltcup in Winterberg einen Heimsieg gefeiert. Die 31-Jährige verwies nach Bestzeit in beiden Läufen in 2:04,72 Minuten die Olympia-Dritte Mellisa Hollingsworth (Kanada) mit einer halben Sekunde Vorsprung deutlich auf Platz zwei. Der dritte Rang ging an die Russin Swetlana Trunowa (0,77 Sekunden zurück).

Bei den Männern musste sich Frank Rommel (Zella-Mehlis) nach zwei Durchgängen auf der 1330m langen Bahn nur Martins Dukurs geschlagen geben. Europameister Rommel hatte im Ziel 0,75 Sekunden Rückstand auf den Letten, der auch seine Führung im Gesamtweltcup vor Rommel erfolgreich verteidigte. Michi Halilovic (Königssee/1, 02) wurde Fünfter, Junioren-Weltmeister Sandro Stielicke (Winterberg/1,95) belegte den achten Rang.

"Vom Start bis zum Ziel mit dem Rennen zufrieden"

Kerstin Szymkowiak genoss unterdessen ihren Erfolg in vollen Zügen. "Ich bin vom Start bis zum Ziel mit dem Rennen zufrieden. Es freut mich besonders, dass es ein Heimsieg und meine Familie dabei war", sagte Szymkowiak, die sich nach dem sechsten Weltcuperfolg ihrer Karriere im Gesamtweltcup nach vier von acht Rennen mit 729 Punkten auf den dritten Platz hinter Hollingsworth (835) und der Britin Shelley Rudman (819) verbesserte.

Weltmeisterin Marion Trott (Oberhof/1,01) fuhr im zweiten Lauf in Winterberg noch vom 13. noch auf den sechsten Platz vor. Die WM-Vierte Anja Huber (Berchtesgaden/2,37) kam bei ihrem Comeback nach ihrem Teilabriss des linken Außenbandes im Sprunggelenk nicht über Rang 16 hinaus. Huber hatte seit ihrem Sieg beim Weltcup-Auftakt Mitte November in Park City pausiert.

© SID

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