Skeleton Weltcup
Trott verpasst Sieg knapp, Herren ohne Podestplatz

Beim Skeleton-Weltcup in Cesana hat Marion Trott den Sieg nur knapp verpasst. Kerstin Szymkowiak belegte Platz vier. Die Herren rasten erstmals in dieser Saison am Podest vorbei.

Weltmeisterin Marion Trott hat den Sieg beim Skeleton-Weltcup im italienischen Cesana nur knapp verpasst. Die 25-Jährige aus Oberhof musste sich auf der Olympiabahn von 2006 nach zwei Läufen in 1:57,81 Minuten nur der Britin Shelley Rudmann (1:57,46) geschlagen geben.

Die WM-Dritte Kerstin Szymkowiak (Hochsauerland) belegte in 1:58,32 Minuten Platz vier hinter der Kanadierin Mellisa Hollingsworth (1:58,13). Anja Huber (Berchtesgaden) hatte ihren Start wegen der Folgen eines Teilabrisses des linken Außenbandes im Sprunggelenk kurzfristig abgesagt.

Rommel und Stielicke zeitgleich auf Platz fünf

Die deutschen Herren blieben unterdessen im 1435m langen Eiskanal erstmals in dieser Saison ohne Podestplatz. Europameister Frank Rommel (Zella-Mehlis) und Junioren-Weltmeister Sandro Stielicke (Winterberg) landeten zeitgleich in 1:56,25 Minuten auf dem fünften Platz.

Rommel, der nach Stielicke als zweiter deutscher Fahrer die Olympianorm erfüllte, fuhr im zweiten Lauf Bestzeit. Der WM-Fünfte Mirsad Halilovic (Königssee) kam in 1:57,02 Minuten nur auf Rang 13.

Cheftrainer Müller: "Bin nicht ganz zufrieden"

"Ich bin nicht ganz zufrieden. Im Training sind wir vorneweg gefahren. Wir müssen die Läufe noch genau analysieren", sagte Cheftrainer Jens Müller.

Den Sieg beim dritten Weltcup des olympischen Winters sicherte sich der Kanadier Jon Montgomery in 1:55,54 Minuten vor dem Letten Martins Dukurs (1:56,01). Dritter wurde der Kandier Jeff Pain (1:56,05).

Zuletzt hatte Rommel in Lake Placid noch vor Stielicke gewonnen. Auch beim Weltcup-Auftakt in Park City war Aufsteiger Stielicke auf den zweiten Platz gefahren. Im Gesamtweltcup führt Dukurs mit 635 Punkten vor Stielicke (604) und Rommel (601).

Anja Huber, die beim ersten Weltcup in Park City erfolgreich war, hofft jetzt auf einen Start beim Heimweltcup am 11. Dezember in Winterberg. "Ich hatte mich schon sehr auf die Bahn von Cesana gefreut. Aber leider kommt der Start noch ein bisschen zu früh. Umso mehr fiebere ich jetzt dem Heimweltcup in Winterberg entgegen", sagte die 26-Jährige.

© SID

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