Ski alpin International
Saison für Walz nach Kreuzbandriss beendet

Lisa-Marie Walz hat sich beim Training im kanadischen Lake Louise einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Die Saison ist für die 19-Jährige damit früh beendet.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Nachwuchsläuferin Lisa-Marie Walz sind bei den Rennen im kanadischen Lake Louise nur noch Maria Riesch und Gina Stechert für den Deutschen Skiverband (DSV) am Start. Die 19 Jahre alte Walz (Erbach) zog sich im Training einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und fällt für die komplette Saison aus.

Riesch optimistisch vor Speed-Rennen

Riesch, Dritte im Gesamt-Weltcup der vergangenen Saison, geht derweil mit einiger Zuversicht in die beiden Abfahrten am Freitag und Samstag sowie den Super-G am Sonntag. "Ich freue mich, dass in Lake Louise die ersten Speed-Rennen der Saison anstehen. Ich fühle mich in Kanada sehr wohl und möchte hier mit einer Top-Platzierung den Grundstein für die Verteidigung des Disziplinen-Weltcups im Super-G legen", sagte die Partenkirchnerin.

Auch Cheftrainer Matthias Berthold erwartet sich von seinen zwei Starterinnen in Lake Louise, wo das erste Training am Dienstag wegen starker Schneefälle abgesagt werden musste, einiges: "Gina sollte auf jeden Fall in der Lage sein, in die Punkteränge zu fahren. Maria zählt sowohl im Super-G als auch in der Abfahrt zum Kreis der Favoritinnen für die Rennen."

Die Herren sind in Beaver Creek (USA) gleich viermal im Einsatz. Neben einer Super-Kombination am Donnerstag steht für die Deutschen Stephan Keppler (Ebingen), Peter Strodl, Andreas Strodl (beide Partenkirchen) und Tobias Stechert (Oberstdorf) eine Abfahrt (Freitag), ein Super-G (Samstag) und ein Riesenslalom (Sonntag) auf dem Programm. Das abschließende Training für die Abfahrt musste wegen anhaltender Schneefälle allerdings am Mittwoch abgesagt werden.

Die DSV-Techniker um Felix Neureuther (Partenkirchen) bestritten in Österreich auf der Reiteralm einen Europacup-Riesenslalom. Bester DSV-Fahrer war Fritz Dopfer aus Garmisch auf Rang acht. Neureuther, der im zweiten Durchgang Bestzeit fuhr, landete auf Platz zehn.

© SID

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