Ski alpin International
Schadenersatz für Anwander wegen Cavagnoud-Unfall

Mehr als fünf Jahre nach dem tödlichen Trainingsunfall der Französin Regine Cavagnoud hat der damals schwer verletzte deutsche Trainer Markus Anwander 227 000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen bekommen.

Der deutsche Ski-Trainer Markus Anwander hat für seine Verletzungen beim tödlichen Unfall der französischen Skirennläuferin Regine Cavagnoud 2001 endgültig Schadenersatz durch ihre damaligen Trainer und ihren Verband zugesprochen bekommen. Der Oberste Gerichtshof von Innsbruck wies den Einspruch der Coaches Xavier Fournier und David Fine sowie des Verbandes gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck von 2005 ab, so dass die Franzosen Anwander 227 000 Euro Schadenersatz zahlen sowie außerdem seine Heilbehandlungskosten tragen müssen. Schon die erste Instanz hatte die Trainer und den Verband für Anwanders Blessuren durch das Unglück am 29. Oktober 2001 auf dem Pitztaler Gletscher haftbar gemacht.

Ursache des folgenschweren Unfalls war demnach, dass die Trainer Cavagnoud zu einem nicht abgesprochenen beziehungsweise ungenehmigten Trainingslaufs starten gelassen hatten. Dadurch traf Anwander, der entlang der Piste stand, bei dem Zusammenstoß mit der Athletin kein Mitverschulden.

© SID

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