Ski alpin National
Riesch: Hochzeit und Gedanken ans Karriereende

Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch und ihr Verlobter Marcus Höfl werden im April 2011 heiraten. Ein mögliches Karriereende der Skifahrerin soll womöglich schon 2014 folgen.

Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch hat den Termin für ihre Hochzeit bekannt gegeben, ihr zukünftiger Ehemann Marcus Höfl spricht indes bereits vom Karriereende des deutschen Alpin-Stars nach den Olympischen Winterspielen 2014. "14 ist ja unsere Glückszahl, Olympia 2014 in Sotschi hört sich doch ganz gut an", sagte Höfl der Bild-Zeitung über einen möglichen Abschied seiner Lebensgefährtin vom aktiven Sport.

Riesch selbst hatte zuletzt noch angekündigt, möglicherweise sogar bis 2018 weiterfahren zu wollen, falls München den Zuschlag für die Winterspiele in acht Jahren erhalte. Jetzt betonte sie, dass ihr der alpine Skisport zwar nach wie vor sehr viel Spaß mache, allerdings fügte sie hinzu: "Man darf den Punkt des Karriereendes aber nicht verpassen."

Riesch und ihr Manager Höfl, der auch Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer zu seinen Klienten zählt, werden am 14. April 2011 in Garmisch standesamtlich heiraten, wie das Paar nun bestätigte. Zwei Tage später soll in Kitzbühel in Österreich die kirchliche Trauung stattfinden.

Märchenhochzeit und Kinderwunsch

"Ich habe schon als kleines Mädchen von einer Märchenhochzeit mit Kutsche geträumt", sagte Riesch, die am Mittwoch 26 Jahre alt wird. Nach einem Hochzeitskleid habe sie bisher noch nicht geschaut. "Sie wird ganz klassisch in weiß und ich in schwarz heiraten", kündigte Höfl an.

Obwohl beide von ihrer Liebe und der Ehe "zu 100 Prozent überzeugt" sind, wollen sie für alle Fälle einen Ehevertrag abschließen. "Es hat absolut nichts damit zu tun, dass wir denken, es könnte irgendwann mal nicht mehr klappen", versicherte Riesch. Höfls Motto lautet: "Wenn du mit Regenschirm aus der Tür gehst, regnet es nicht." Riesch kann sich auch vorstellen, irgendwann Kinder zu bekommen: "Eine kleine Familie wäre das Schönste überhaupt." Allerdings gebe es keine Eile: "Ich bin schließlich noch Leistungssportlerin."

© SID

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