Ski alpin Olympia
Olympia-Traum von Tobias Stechert geplatzt

Tobias Stechert muss seinen Traum von einer Teilnahme an den Winterspielen in Vancouver begraben. Der Ski-Rennläufer hat beim Training in Gröden einen Kreuzbandriss erlitten.

Ski-Rennläufer Tobias Stechert (Oberstdorf) kann seine vagen Olympia-Hoffnungen nach einem Kreuzbandriss begraben. Der 24-Jährige Speedspezialist zog sich die Verletzung im linken Knie beim ersten Training zur Weltcup-Abfahrt in Gröden zu. Stechert wurde noch am Mittwochabend in der Orthopädischen Chirurgie München vom Teamarzt Ernst-Otto Münch operiert und fällt etwa sechs Monate aus.

"Es stinkt mir, aus der Olympiasaison rausgerissen zu werden. Aber ich werde mich wieder rankämpfen", sagte Stechert, der nun die Heim-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen als Ziel ausgegeben hat. Die Verletzung war nach einem weiten Sprung aufgetreten, als er bei der Landung auf den Außenski kam. Stechert stürzte nicht, bei der Kernspintomographie wurde aber der zweite Kreuzbandriss seiner Karriere festgestellt.

Der Allgäuer war eine der wenigen kleinen deutschen Hoffnungen im Speedbereich. Seine beste Weltcup-Platzierung in dieser Saison war ein 21. Platz beim Super-G in Lake Louise.

© SID

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