Ski-Alpin: Olympia vielleicht ohne Lasse Kjus

Ski-Alpin
Olympia vielleicht ohne Lasse Kjus

Lasse Kjus, Goldmedaillen-Gewinner von 1994, will aufgrund eines krankheitsbedingten Formtiefs in Turin nicht starten. „Wenn ich in Turin nichts holen kann, fahr ich gar nicht erst hin." sagte er. Nun wartet er ersteinmal seine Trainingsleistung ab.

HB OSLO. Der Norweger Lasse Kjus (34) will wegen zu schwacher Form nach einer Atemwegserkrankung möglicherweise nicht bei den Olympischen Spielen in Turin starten. Der Goldmedaillengewinner in der alpinen Kombination bei den Heimspielen 1994 in Lillehammer 1994 sagte am Mittwoch:

„Wenn ich in Turin nichts holen kann, fahr ich gar nicht erst hin. Es wäre nicht so witzig, einfach nur der Teilnahme wegen zu den Spielen zu reisen.“

Kjus nahm nach einem Genesungsaufenthalt auf Lanzarote am Mittwoch zusammen mit seinem Landsmann Kjetil André Aamodt in seinem Heimatort Hemsedal wieder das Training auf. Nun sei alles abhängig davon, ob er auch in der Kälte gute Leistungen bringen könne, meinte Kjus. Er sagte weiter: „Jetzt muss ich mich und die Trainer überzeugen.“

Als entscheidende Tests gelten zwei Rennen an den kommenden Wochenenden in Adelboden im Slalom und Riesenslalom sowie danach in Wengen in der Superkombination. In dieser Saison schaffte Kjus noch bei keinem Rennen einen Platz unter den ersten Fünfzehn.

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