Ski alpin
Überwachungssystem soll Blessuren reduzieren

Mit einem Verletzungsüberwachungssystem will der Skiverband FIS die Anzahl der Blessuren reduzieren. Durch die gesammelten Daten des Systems sollen die Regeln speziell auf Verletzungsabläufe abgestimmt werden.

Mit elektronischen Hilfsmitteln will der Internationale Skiverband FIS nun seine Sportler vor Verletzungen schützen. Ein Verletzungsüberwachungssystem soll die Zahl der Blessuren im Spitzensport reduzieren. Als Reaktion auf Unfälle vor allem im Alpinbereich (Maria Riesch, Hilde Gerg) wird dazu künftig mit dem Oslo Sports Trauma Research Centre zusammengearbeitet.

"Die FIS ist besorgt über die Anzahl der Verletzungen von Spitzenathleten in den FIS-Disziplinen. Das Projekt wird uns im Hinblick auf Verletzungsabläufe im Spitzensport aktuelle und verlässliche Daten liefern", sagte FIS-Medizinchef Bengt Saltin: "Damit können wir beginnen, die entsprechenden Schritte einzuleiten, um die Risiko-Faktoren durch unsere Regeln zu mindern. Gleichzeitig erhalten wir eine Grundlage für Verletzungspräventivprogramme."

Das Injury Surveillance System (ISS) soll in den FIS-Disziplinen Ski Alpin, Skilanglauf, Nordische Kombination, Freestyle und Snowboard aufgebaut werden. Besonders gefahndet wird nach Ursachen für bestimmte Verletzungsarten wie ernsthafte Knie- und Kopfverletzungen. Die Ergebnisse könnten zu Regeländerungen führen.

© SID

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