Ski alpin Weltcup
Aamodt-Comeback wohl erst im Januar

Trotz gesundheitlicher Fortschritte will Olympiasieger Kjetil Andre Aamodt erst im nächsten Jahr wieder in den alpinen Weltcup zurückkehren. Der Norweger hatte sich im Februar eine Knorpelverletzung im Knie zugezogen.

Olympiasieger Kjetil Andre Aamodt muss trotz gutem Heilungsverlauf nach seiner Knieverletzung weiter auf eine Rückkehr in den alpinen Weltcup warten. "So wie es im Moment aussieht, werde ich wohl erst im Januar in Wengen wieder fahren", sagte der 35 Jahre alte Norweger dem norwegischen Rundfunk NRK. Zuvor hatte Aamodt in Lake Louise/Kanada, wo am Samstag die erste Weltcup-Abfahrt des Winters ausgetragen wurde, als Vorläufer im Training aber positive Eindrücke hinterlassen.

Erste Probefahrt "überraschend gut geklappt"

"Es hat überraschend gut geklappt", sagte Aamodt nach seiner ersten Probefahrt: "Die Knieverletzung hat sich in relativ kurzer Zeit viel besser entwickelt als erwartet. Ich habe nicht geglaubt, schon so frühzeitig wieder Ski fahren zu können." Ursprünglich hatte Aamodt jedoch auf ein Comeback noch vor Weihnachten gehofft.

Der Super-G-Olympiasieger von Turin hatte sich im Februar bei den Winterspielen eine Knorpelverletzung zugezogen und war im März operiert worden. Bereits die gesamte Saison 2003/04 hatte Aamodt auf Grund eines komplizierten Knöchelbruches versäumt.

Während Aamodt voraussichtlich fünf Abfahrten und drei Super-G-Rennen verpassen wird, ist die Saison für seinen Teamkollegen Bjarne Solbakken bereits komplett gelaufen. Der 29-Jährige erlitt bei einem Trainingssturz in Lake Louise einen Kreuzbandriss und wurde in Calgary operiert.

© SID

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