Ski alpin Weltcup
Blardone dominiert beim Weltcup-Riesenslalom

Massimiliano Blardone hat sich beim Weltcup-Riesenslalom in Alta Badia durchgesetzt. Der Italiener landete vor Landsmann Davide Simoncelli. Felix Neureuther schied im 1. Lauf aus.

Die Gastgeber hatten beim Weltcup-Riesenslalom im italienischen Alta Badia die Nase vorne. Massimiliano Blardone aus Italien fuhr in 2:35,76 Minuten zu seinem fünften Weltcup-Sieg, sein Vorsprung auf Landsmann Davide Simoncelli betrug 0,43 Sekunden, weitere 1,20 Sekunden zurück wurde Cyprien Richard aus Frankreich Dritter. Der viertplatzierte Österreicher Benjamin Raich (565 Punkte) übernahm die Führung im Gesamtweltcup vom Schweizer Carlo Janka (553).

Ski-Rennläufer Felix Neureuther hat indes seinen jüngsten Aufwärtstrend in dieser Disziplin nicht bestätigen können. Der 25 Jahre alte Partenkirchner scheiterte im ersten Lauf bereits nach rund 20 Fahrsekunden. Vor dem Slalom am Montag an gleicher Stelle ist noch immer kein deutscher Ski-Rennläufer für die Olympischen Spiele in rund sieben Wochen qualifiziert.

Ratlosigkeit beim DSV

DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier gestand am Sonntag: "Ich weiß auch nicht mehr, was ich noch sagen soll." Seitens des DSV sei nun "das Ende der Fahnenstange erreicht", der Verband habe alles in seiner Macht stehende getan: "Jetzt müssen die Läufer das Beste aus der Situation machen. Ich kann nicht für sie fahren."

Beim Sieg Blardones machte auch Neureuther keine gute Figur. "Ich habe keinen Grip gefunden. Vielleicht habe ich die Strecke ein bisschen unterschätzt", sagte der Partenkirchener nach seinem raschen Aus. Neureuther hofft nun auf den Slalom in Alta Badia am Montag: "Da muss ich mir was überlegen."

Zu allem Überfluss wurden die deutschen Männer am Wochenende auch noch von den Kanadiern überholt: Manuel Osborne-Paradis holte bei der Abfahrt auf der traditionsreichen "Saslong" den 31. Sieg im Weltcup für das Team Canada, für den DSV gab es bislang 30 Erfolge

© SID

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