Ski alpin Weltcup
Bode Miller im Gesamtweltcup nicht mehr einzuholen

Im Gesamtweltcup dominieren die US-amerikanischen Athleten: Während Lindsey Vonn die große Kristallkugel kaum mehr zu nehmen ist, steht Bode Miller sogar schon als Sieger fest.

Zwei Wettbewerbe vor dem Ende der alpinen Ski-Saison ist dem US-Amerikaner Bode Miller der Sieg im Gesamtweltcup nicht mehr zu nehmen. Vor den finalen Rennen im Riesenslalom und im Slalom beim Weltcup-Abschluss im italienischen Bormio liegt Miller 191 Punkte vor Didier Cuche aus der Schweiz, der aber im Slalom nicht an den Start gehen wird und somit auch seine letzte theoretische Chance aus der Hand gibt. Diese hätte er nur nutzen können, wenn er beide Rennen gewonnen hätte.

Derweil ist Lindsey Vonn der Gesamtweltcup bei den Frauen praktisch nicht mehr zu nehmen. Die US-Amerikanerin liegt 197 Punkte vor Maria Riesch (Partenkirchen). Zuletzten hatten die USA 1983 in Phil Mahre und Tamara Mckinney die beiden Gewinner der großen Kristallkugel gestellt.

Riesch hat nur noch eine vage theoretische Chance auf den Gewinn des Gesamtweltcups: Sie müsste die zwei noch ausstehenden Rennen gewinnen, Vonn dürfte jeweils bestenfalls Rang 16 belegen. Die gleiche Ausgangssituation hätte Cuche gehabt. Der frustrierte Schweizer, der am Donnerstag die Weltcup-Kugel im Super-G trotz eines Vorsprungs von 99 Punkten auf Sieger Hannes Reichelt (Österreich) noch verspielte, verzichtete jedoch.

© SID

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