Ski alpin Weltcup
Defago vor Rennen am Samstag in Topform

Didier Defago ärgert Gastgeber Österreich. Der Schweizer hat im zweiten Training für die Weltcup-Abfahrt am Samstag in Kitzbühel die Bestzeit für den Dauerrivalen von Gastgeber Österreich eingefahren.

Auch der zweite Trainingslauf für die Weltcup-Abfahrt am Samstag in Kitzbühel ist fest in Schweizer Hand geblieben. Der ewigen Rivale von Gastgeber Österreich scheint derzeit alle Trümpfe in der Hand zu halten. Didier Defago benötigte 1:57,63 Minuten für die 3 321 Meter lange Strecke und war damit 0,06 Sekunden schneller als Landsmann und Sieganwärter Didier Cuche, der im ersten Training die gesamte Konkurrenz hinter sich gelassen hatte.

Respektabel schlug sich bei schwierigen Bedingungen auf der traditionsreichen Strecke im Tiroler Schickimicki-Städtchen Stephan Keppler. Der Wahl-Münchner belegte im zweiten Trainingslauf mit der hohen Startnummer 42 immerhin Rang 18 (1:59,87) und lag damit nur knapp hinter dem mitfavorisierten Bode Miller aus den USA (1:59, 81), der die beiden vorangegangenen Abfahrtsrennen in Bormio/Italien und Wengen/Schweiz gewonnen hatte. Johannes Stehle (Obermaiselstein) erreichte nach Rang 25 am Vortag diesmal nur Rang 42 (2:02,52).

Der zweite Trainingslauf musste mehrfach unterbrochen werden. Zunächst ließ der deutsche FIS-Renndirektor Günter Hujara erneut den Zielsprung abtragen, um die Sturzgefahr zu verringern. Dann stürzte der Österreicher Andreas Buder, bislang Vierter im Abfahrtsweltcup, so schwer, dass er eine Fraktur des rechten Schienbeinkopfs erlitt. Bereits im ersten Trainingslauf hatte der Tscheche Ondrej Bank mit einer Unterschenkelfraktur ins Krankenhaus geflogen werden müssen. Weitere Läufer blieben bei ihren "Ausritten" unverletzt.

"Ich bin froh, dass ich gesund im Ziel bin", hatte Mitfavorit Cuche bereits nach seiner ersten Fahrt auf der "Streif" eingeräumt. Hatte sich die legendäre Strecke am Dienstag noch als "Eislaufbahn" präsentiert, wurde sie am Mittwoch aufgrund steigender Temperaturen zunehmend weicher. Gut zurecht kamen damit allerdings der Franzose Pierre-Emmanuel Dalcin als Dritter (1:58,54), der Schweizer Daniel Albrecht (1:58,73) als Vierter sowie als bester Österreicher der am Vortag zweitplatzierte Michael Walchhofer (1:58,77) auf Rang fünf.

© SID

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