Ski alpin Weltcup
Ertl-Renz bei Hosp-Sieg auf Rang drei im Super-G

Martina Ertl-Renz hat beim letzten Super-G der alpinen Weltcup-Saison in Are einen hervorragenden dritten Platz belegt. Den Sieg sicherte sich Nicole Hosp aus Österreich vor ihrer Landsfrau Michaela Dorfmeister.

Der angereiste Ehemann belohnte die Leistung mit einem Küsschen: Im drittletzten Rennen ihrer langen Karriere ist Martina Ertl-Renz ihrem zuletzt etwas ramponierten Ruf als Ski-Rennläuferin der Weltklasse noch einmal gerecht geworden. Während Janica Kostelic aus Kroatien vorzeitig den Gesamtweltcup gewann, fuhr die 32 Jahre alte Lenggrieserin beim Weltcup-Finale im schwedischen Are in ihrem letzten Super-G auf den dritten Rang. Die "Aussteigerin" bescherte dem Deutschen Skiverband (DSV) damit das beste Saisonresultat.

"Ich freue mich unheimlich, damit hätte ich überhaupt nicht mehr gerechnet. Dieses Rennen wird mir ewig in schöner Erinnerung bleiben, es ist toll, so aufhören zu können", sagte Ertl-Renz.

Bei ihrem 426. Start im Weltcup fuhr sie hinter den Österreicherinnen Nicole Hosp und Michaela Dorfmeister, die schon zuvor als Gewinnerin im Super-G-Wertung festgestanden hatte, zum 57. Mal in 15 Jahren Weltcup aufs Siegertreppchen, ein Gefühl, das sie selbst zuletzt am 22. Januar 2005 im slowenischen Maribor genießen durfte.

Am Wochenende die letzten Rennen

Am Freitag (Slalom) und Samstag (Riesenslalom) bestreitet Ertl-Renz in Are ihre letzten Rennen, mit ihrem dritten Rang hofft sie dem künftig stark verjüngten deutschen Team auch eine Starthilfe gegeben zu haben: "Das ist ein Zeichen, auch fürs nächste Jahr. Auch wenn ich nicht mehr dabei bin, das wird der Mannschaft sicher sehr gut tun, wir haben einige junge Leute, die es können." Sie selbst will ihre letzten Rennen "jetzt einfach genießen".

Janica Kostelic sicherte sich unterdessen als Viertplatzierte zum dritten Mal nach 2001 und 2003 den Gesamtweltcup. Die Kroatin profitierte beim vorzeitigen Gewinn der großen Kristallkugel vom Ausscheiden der Schwedin Anja Pärson. Die Titelverteidigerin, schon zum siebten Mal in diesem Winter nicht im Ziel, kann die 204 Punkte Rückstand in den zwei letzten Rennen der Saison nicht mehr aufholen. "Ich war einfach glücklicher, weil Anja ein paar Mal ausgeschieden ist", sagte Kostelic, die auch die kleine Kristallkugel für den Gesamtsieg im Slalom bereits sicher hat.

© SID

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