Ski alpin Weltcup
FIS lehnt ab: Kein zusätzlicher Slalom in Garmisch

Nachdem die FIS die Änderungsanträge des DSV für den Weltcup-Terminkalender der Alpinen und der Langläufer abgelehnt hat, findet am 10. Januar kein zusätzlicher Slalom in Garmisch-Partenkirchen statt.

Der Deutsche Skiverband (DSV) ist vor dem Ski-Weltverband FIS mit seinen Änderungsanträgen für den Weltcup-Terminkalender der Alpinen und Langläufer gescheitert. Der finanziell angeschlagene DSV wollte wegen der ungeklärten TV-Rechte-Situation am 10. Januar einen zusätzlichen Slalom in Garmisch-Partenkirchen austragen, ursprünglich war nur ein Torlauf am 9. Januar geplant.

Mit der Doppel-Veranstaltung wollte sich der DSV für einen neuen TV-Partner attraktiver machen. Außerdem sollten die im Rahmen der Tour de Ski geplanten Klassik-Skilanglaufrennen am 1. Januar in Oberstdorf gestrichen werden, lediglich am 2. Januar sollten Jagdrennen ausgetragen werden.

"Im Langlauf können wir diese Entscheidung nicht nachvollziehen - wir haben das Problem seit einem halben Jahr mit den Verantwortlichen kommuniziert", sagte DSV-Sprecher Stefan Schwarzbach. Es werde in den nächsten Tage auf "Präsidenten-Ebene" noch nach einer Lösung gesucht. Den klammen DSV würde die TV-Eigenproduktion für zwei Tage in Oberstdorf 680 000 Euro kosten.

Kein Weltcup der Nordisch Kombinierten in Ruhpolding

Der FIS-Vorstand begründete seine Haltung beim Meeting in Bariloche/Argentinien damit, dass die Weltcups in diesen Disziplinen bereits gestartet sind. Bei den Nordisch Kombinierten wurde dem Verzicht des DSV für Ruhpolding am 3. Januar stattgegeben, dafür darf Schonach am 5. und 6. Januar zwei Wettbewerbe ausrichten.

© SID

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