Ski alpin Weltcup
"Herminator" auf der "Streif" nicht zu stoppen

Hermann Maier hat beim Weltcup-Super-G in Kitzbühel erneut seine Extraklasse unter Beweis gestellt. Auf der berüchtigten "Streif" siegte der Österreicher vor dem Italiener Peter Fill. Felix Neureuther kam auf Platz 32.

Hermann Maier ist zurück an der Spitze. Im österreichischen Kitzbühel verwies der "Herminator" im Super-G auf der berühmten Streif in 1:22,97 Minuten den Italiener Peter Fill (1:23,02) und seinen Landsmann Hannes Reichelt (1:23,25) auf die Plätze zwei und drei.

"Das ist ein wunderschönes Gefühl", beteuerte Österreichs Superstar mit strahlender Miene nach seinem Triumph im Super-G, seinem fünften in dieser Disziplin in "Kitz" und dem sechsten dort insgesamt.

Dabei schien Maier auch diesmal chancenlos zu sein. Bereits mit Startnummer sieben hatte Peter Fill eine Zeit vorgelegt (1:23,02 Minuten), an der sich die Konkurrenz die Zähne ausbiss. Der junge Österreicher Hannes Reichelt kam dem Südtiroler in 1:23,25 noch am nächsten, die Favoriten allerdings litten unter den wechselnden Pistenverhältnissen. Nur Maier trotzte einmal mehr allen Widerständen: 1:22,97 Minuten - die 15 000 Zuschauer tobten, der "Herminator" musste nicht einmal auf die Anzeigetafel schauen, um zu wissen: gewonnen!

"Das war nicht leicht", bekannte Maier nach seinem insgesamt 52. Weltcupsieg unter Hinweis auf die eigenartigen Verhältnisse auf der Streif, die mal weiche, mal harte Stellen aufwies. "Ich habe mich da runtergetastet, man musste eine Mischung finden", erklärte der Doppel-Olympiasieger von 1998.

Wichtiger Sieg auf dem Weg nach Turin

Vor allem aber dürfte Maier drei Wochen vor den Olympischen Winterspielen erleichtert sein, dass er noch siegen kann. Seit dem Erfolg beim Weltcup-Auftakt in Sölden im Oktober (Riesenslalom) war der dreifache Weltmeister nicht mehr aufs "Stockerl" gefahren.

Nicht minder gut gelaunt als Maier war Felix Neureuther. Der Partenkirchener feierte seine Premiere auf der berühmt-berüchtigten Streif, schlug sich dabei achtbar und verfehlte mit 1,92 Sekunden Rückstand auf den Sieger als 32. sogar nur knapp die Punkteränge. "Ich bin absolut happy", sagte der 21-Jährige.

Superstar Benjamin Raich (Österreich) war als 31. nur eine Zehntelsekunde schneller, behielt jedoch seine Führung im Gesamtweltcup mit 706 Punkten vor Daron Rahlves aus den USA (629), der Sechster wurde. Andreas Ertl (Lenggries) kam auf Rang 43 (2,86 Sekunden Rückstand).

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%