Ski alpin Weltcup
Italiener Rocca gelingt der "Hattrick"

Giorgio Rocca hat beim dritten Weltcup-Slalom der Saison den dritten Sieg gefeiert. Im slowenischen Kranjska Gora gewann der Italiener vor Thomas Grandi und Ted Ligety. DSV-Rennläufer Felix Neureuther kam auf Rang 20.

Im Slalom bleibt Giorgio Rocca im Olympia-Winter das Maß aller Dinge. Der Italiener feierte in Kranjska Gora beim dritten Weltcup-Slalom der Saison den dritten Sieg und verwies mit einer Gesamt-Laufzeit von 1:35,98 Minuten den Kanadier Thomas Grandi (1:36,62) und den US-Amerikaner Ted Ligety (1:36,65) auf die Plätze. Rocca hatte in diesem Jahr bereits in Beaver Creek und Madonna di Campiglio triumphiert. Rocca profitierte bei seinem Erfolg in Slowenien allerdings auch vom Ausfall des Österreichers Benjamin Raich, der nach dem ersten Durchgang noch in Führung lag. "Olympiasieger bin ich damit zwar noch nicht, aber für viele wohl der große Favorit", sagte Rocca, der sich im Gesamtweltcup auf Rang zehn vorschob.

Felix Neureuther (Partenkirchen/1:38,31) erreichte als einziger Läufer des Deutschen Skiverbandes (DSV) das Finale der besten 30, wo er sich im zweiten Durchgang noch von Platz 22 auf den 20. Rang verbesserte. "Ich bin ein Vollidiot, da wäre mehr drin gewesen", sagte der 21-Jährige über seinen 20. Platz: "Was ich im ersten Lauf gut gemacht habe, habe ich im zweiten verpennt. Ich bin nur auf Runterkommen gefahren und das war zu wenig."

Alois Vogl (Zwiesel) hatte das Finale als 31. um 0,02 Sekunden verpasst. Der Routinier im kleinen deutschen Team ist derzeit durch einen Muskelfaserriss im Oberschenkel gehandicapt. "Ich habe es während des Fahrens nicht gespürt", betonte Vogl. Trotzdem war schon nach dem ersten Lauf Schluss für ihn. Nach einem groben Fehler - "da habe ich die Skier übereinander gebracht" - verfehlte er einen Platz im Finaldurchgang knapp.

Margreiter zeigt sich zuversichtlich

Cheftrainer Werner Margreiter sieht seine Läufer dennoch auf dem Weg nach oben. "Der Felix kann´s besser, aber in Anbetracht der Tatsache, dass er verletzt gefahren ist, war das okay. Im Januar wird er wieder voll attackieren können." Gleiches erwartet er auch von Vogl: "Er hatte einen schweren Fehler, aber der Rest war absolut gleichwertig mit den Spitzenläufern. Das wird ihm Auftrieb geben. Speziell ihm kommt die Pause aber recht gelegen."

© SID

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