Ski alpin Weltcup
Kanadier Osborne-Paradis holt ersten Weltcup-Sieg

Der Kanadier Manuel Osborne-Paradis hat bei der Abfahrt im norwegischen Kvitfjell seinen ersten Weltcup-Sieg geholt. Michael Walchhofer und Aksel Lund Svindal kamen auf die Plätze.

Die "Canadian Cowboys" sind ein Jahr vor den Olympischen Winterspielen in ihrer Heimat schon gut in Schuss. Nach dem überraschenden Abfahrts-Gold von John Kucera bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften im Februar in Val d'Isere legte nun sein kanadischer Mannschaftskollege nach. Manuel Osborne-Paradis aus dem Nordteil der Olympiastadt Vancouver gewann im norwegischen Kvitfjell das erste Weltcup-Rennen seiner Karriere.

Bei der nachgeholten Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen siegte Osborne-Paradis auf der Olympiastrecke von 1994 deutlich vor Michael Walchhofer aus Österreich (0,31 Sekunden zurück) sowie Lokalmatador Aksel Lund Svindal (0,37). Neben dem 25-Jährigen fuhren drei weitere Mitglieder des kanadischen Teams unter die Top 10, darunter Weltmeister Kucera, der auf Rang sieben sein bestes Resultat bei einer Weltcup-Abfahrt egalisierte.

Keppler bester Deutscher auf Platz 32

Bester Deutscher war Stephan Keppler aus Ebingen. Der 15. der WM-Abfahrt, der sich im vergangenen Jahr in Kvitfjell am Zielsprung einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, verfehlte allerdings auf Rang 32 und mit einem Rückstand von 2,10 Sekunden auf Osborne-Paradis die Punkteränge. Peter Strodl aus Partenkirchen belegte Rang 42 (2,70 Sekunden zurück).

Walchhofer baute durch seinen zweiten Rang seine Führung im Abfahrtsweltcup auf 77 Punkte vor Didier Defago aus der Schweiz aus. Svindal rückte durch seinen dritten Rang im Gesamtweltcup auf Rang drei vor und hat mit 811 Punkten wieder Tuchfühlung zu den vor ihm platzierten und punktgleichen Ivica Kostelic (Kroatien) und Benjamin Raich (Österreich/jeweils 837) aufgenommen.

Osborne-Paradis bereits im Dezember auf dem Podest

Osborne-Paradis hatte bei seinen bisherigen 61 Starts im Weltcup viermal auf dem Siegertreppchen gestanden, dabei im November 2006 im kanadischen Lake Louise als Zweiter. Als Dritter von Gröden im vergangenen Dezember war er in diesem Winter bereits einmal knapp am ersten Sieg vorbeigefahren. Bei der WM-Abfahrt war er nicht ins Ziel gekommen - wie alle Kanadier mit Ausnahme von Kucera.

Die reguläre Abfahrt von Kvitfjell, das achte und vorletzte Rennen in der alpinen Königsdisziplin in diesem Winter, findet am Sonntag statt. Am Sonntag wird der vorletzte Super-G der Saison ausgetragen.

© SID

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