Ski alpin Weltcup
Keppler fährt bei Grugger-Sieg auf Rang zwölf

Beim vorletzten Super-G der Weltcupsaison in Kvitfjell belegte Stephan Keppler einen starken zwölften Platz. Der Sieg ging an den Österreicher Hans Grugger vor Mario Scheiber und Didier Cuche.

Einmal mehr triumphierten die Österreicher im alpinen Ski-Zirkus, aber auch aus deutscher Sicht gab es im norwegischen Kvitfjell beim vorletzten Super-G des Weltcup-Winters eine erfreuliche Nachricht. In 1:29,57 Minuten lag der Österreicher Hans Grugger bei seinem vierten Weltcup-Sieg 0,72 Sekunden vor seinem Landsmann Mario Scheiber. Dritter wurde Didier Cuche aus der Schweiz, der am Vortag die Abfahrt und vorzeitig die Gesamtwertung in der "Königsdisziplin" gewonnen hatte (0,91 zurück).

Stephan Keppler (Ebingen) belegte den guten zwölften Rang, erreichte damit das drittbeste Ergebnis seiner Karriere und qualifizierte sich in seiner Lieblingsdisziplin für das Weltcup-Finale in Lenzerheide/Schweiz (14. bis 18. März). "Das war mein Ziel, das zu schaffen", sagte der Deutsche mit zufriedener Miene und freute sich obendrein, "endlich mal wieder eine gescheite Fahrt" abgeliefert zu haben. Seit einem Sturz im Januar in Val d´Isere war der 23-Jährige seine guten Anfangsform hinterhergafahren.

Cuche schiebt sich auf Rang zwei vor

Eine große Chance im Kampf um den Gesamtweltcup vergab Aksel Lund Svindal (Norwegen). Nachdem der vor ihm gestartete Benjamin Raich (Österreich/1 055 Punkte) ausgeschieden war, fuhr auch der Doppel-Weltmeister (952) an einem Tor vorbei und konnte keine Punkte gutmachen. Vor den letzten vier Saisonrennen musste sich Svindal sogar von Cuche (963) überholen lassen.

"Es kommt jetzt genau so wie ich es prophezeiht habe. Die Entscheidung wird wohl erst im letzten Rennen fallen", sagte Raich. Der Österreicher hatte schon vor diesem Wochenende vor Cuche gewarnt, der Schweizer wiederum war "megahappy", nun ein Titelaspirant zu sein.



© SID

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