Ski alpin Weltcup
Kildow siegt in Lake Louise in der Abfahrt

Die US-Amerikanerin Lindsey Kildow hat die Weltcup-Abfahrt von Lake Louise für sich entschieden. Hinter Kildow landeten Sylvaine Berthod (Schweiz) und Michaela Dorfmeister. Maria Riesch wurde starke Neunte.

Die zweite Weltcup-Abfahrt der Saison im kanadischen Lake Louise hat die US-Amerikanerin Lindsey Kildow zu ihren Gunsten entschieden. In 1:49,51 Minuten gewann die US-Amerikanerin knapp vor Sylviane Berthod aus der Schweiz (0,03 Sekunden zurück) und der Österreicherin Michaela Dorfmeister (0,12).

Unterdessen ist Maria Riesch trotz einer unerwarteten Leistungssteigerung knapp an der Olympia-Qualifikation vorbeigerast. Bei der zweiten Weltcup-Abfahrt belegte die Partenkirchenerin den starken neunten Rang. Am Vortag war sie an gleicher Stelle nur auf Rang 34 gelandet.

Cook zieht im letzten Moment vorbei

Lange Zeit lag Riesch auf Kurs Richtung Turin, dann fuhr die Amerikanerin Stacey Cook mit der hohen Startnummer 51 noch auf den dafür benötigten achten Rang - und die Deutsche hat damit erst die "halbe" Norm erfüllt. Dennoch war die 21-Jährige zufrieden. "Es geht bei mir Schritt für Schritt nach vorne, und das war heute ein großer Schritt", sagte sie mit glücklichen Gesicht am Fuße der Strecke "Olympic Downhill".

Gleich nach der Zieldurchfahrt hatte Maria Riesch erleichtert die Arme nach oben gerissen, als auf der Tafel zunächst eine "2" aufleuchtete: "Es ist auch mal schön, wenn man ins Ziel kommt, und Zweite ist", sagte die Allrounderin nach dem dritten Rennen seit ihrem Kreuzbandriss im Januar zufrieden.

Auch den Zeitrückstand zur Weltspitze verringerte Maria Riesch deutlich. In 1:50,45 Minuten fehlten ihr nur noch 0,65 Sekunden zur Fahrt auf´s Siegerpodest.

Nur Ertl hat Turin-Ticket sicher

Bislang hat von den deutschen Ski-Rennläuferinnen erst Martina Ertl-Renz (Lenggries) das Ticket für Olympia in der Tasche. Neben Riesch könnte bald eine noch eine Dritte dazukommen. Isabelle Huber (Ruhpolding), die wie Riesch ebenfalls erst ihre zweite Abfahrt nach einem Kreuzbandriss bestritt, belegte nach Rang 20 am Vortag diesmal Rang 14 und hat damit ebenfalls die halbe Norm erfüllt.

Erneut enttäuschend war das Abschneiden von Petra Haltmayr, im vergangenen Jahr laut Cheftrainer Maier "ein bisschen die Prinzessin in der Abfahrt hinter Hilde". Nach Rang 41 in der ersten Abfahrt war die Allgäuerin erneut nicht in der Lage, wenigstens in die Punkte zu fahren - auf jener Strecke, auf der sie ihre bislang einzigen beiden Weltcupsiege gefeiert hatte (Dezember 2000/Dezember 2001) wurde sie im diesjährigen zweiten Versuch nur 38..

© SID

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