Ski alpin Weltcup
Ligety gewinnt Riesenslalom in Kranjska Gora

Ted Ligety hat beim Riesenlalom im slowenischen Kranjska Gora triumphiert. Der US-Amerikaner verwies Didier Cuche (Schweiz) und Massimiliano Blardone (Italien) auf die Plätze.

Kombinations-Olympiasieger Ted Ligety hat die Konkurrenz auf seiner Lieblingspiste im Ski-Weltcup erneut das Fürchten gelehrt. Der Amerikaner gewann wie bereits im Vorjahr den Riesenslalom auf der "Podkoren 3" im slowenischen Kranjska Gora und feierte somit seinen vierten Weltcup-Sieg.

"Die Strecke passt einfach zu meinem Stil. Es ist ein toller Berg, es macht mir hier unglaublich viel Spaß", sagte Ligety nach dem ersten Saisonerfolg eines Amerikaners. Ligety erwirtschaftete rund 27 000 Euro Preisgeld sowie 100 Weltcup-Punkte, die ihn in der Disziplinwertung auf Platz drei brachten.

Dort führt jetzt der Schweizer Didier Cuche, der hinter Ligety Zweiter wurde, mit 414 Zählern. Cuche reicht in Are (Schweden) beim abschließenden Saisonrennen Platz vier, um zum ersten Mal die kleine Kristallkugel für den besten Slalomläufer zu gewinnen. Aber auch Benjamin Raich (Österreich/362) und Ligety (341) haben noch eine Chance.

Spannung im Kampf um den Gesamtweltcup

Noch spannender geht es im Kampf um den Gesamtweltcup zu. Dort trennen die ersten Fünf nur 86 Punkte, noch acht Rennen stehen aus. Ivica Kostelic (Kroatien) wahrte mit seinem 20. Platz und jetzt 813 Punkten Platz eins. Zweiter ist Raich (785) vor Jean-Baptiste Grange (Frankreich/775), dem Norweger Aksel Lund Svindal (751) und Cuche (727).

Ligety ist in der Gesamtwertung nur Neunter, bewies auf der anspruchsvollen "Podkoren 3" aber wieder einmal seine Klasse. Nach dem ersten Lauf lag er als Dritter noch 0,35 Sekunden hinter Cuche zurück. Doch mit der erneut drittbesten Laufzeit schob sich der WM-Dritte im Finale 0,19 Sekunden vor den Schweizer und zum dritten Mal in Kranjska Gora auf das "Treppchen". Dritter wurde Massimiliano Blardone (Italien/0,34 Sekunden zurück).

Der einzige Starter des Deutschen Skiverbandes (DSV), Fritz Dopfer (Garmisch), qualifizierte sich als 45. des ersten Laufs nicht für das Finale. "Es war ein Kampf von oben bis unten. Ich muss mir langsam die Frage stellen, warum es im Europacup läuft, im Weltcup aber nicht. Da fehlt mir die Risikobereitschaft und das unbedingte Selbstvertrauen, das man braucht, um Gas zu geben", sagte er.

© SID

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