Ski alpin Weltcup
Neureuther fühlt sich für Sölden zu schwach

Der Riesenslalom zum Saisonauftakt in Sölden geht ohne Felix Neureuther über die Bühne. Nach schwerer Viruserkrankung "fehlt mir noch die nötige Kraft", findet der 25-Jährige.

Ski-Rennläufer Felix Neureuther muss auf den Start in den Olympia-Winter verzichten. Beim Auftakt-Rennen des alpinen Weltcups am Sonntag auf dem Rettenbach-Gletscher im österreichischen Sölden wird der 25-Jährige wegen der Nachwirkungen einer schweren Viruserkrankung wie erwartet fehlen. "Ich erhole mich zwar jeden Tag etwas mehr von meiner Krankheit, für ein Weltcup-Rennen fehlt mir aber noch die nötige Kraft", sagte Neureuther am Mittwoch.

Das Virus hatte sich der Partenkirchener Anfang Oktober nach einem Trainingslager im Pitztal zugezogen, während der zweiwöchigen Zwangspause verlor er sechs Kilogramm Körpergewicht. "Nicht zuletzt aufgrund der Höhenlage auf dem Rettenbachferner muss ein Athlet dort hundertprozentig fit sein. Felix ist es momentan noch nicht, deshalb macht ein Start keinen Sinn", sagte Cheftrainer Karl-Heinz Waibel. Neureuthers Platz übernimmt Fritz Dopfer (Garmisch).

Riesch, Hölzl und Rebensburg am Start

Im Auftakt-Riesenslalom der Frauen am Samstag starten wie erwartet Maria Riesch (Partenkirchen), Weltmeisterin Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) sowie Junioren-Weltmeisterin Viktoria Rebensburg (Kreuth). Außerdem nominierte Damen-Cheftrainer Mathias Bertold die zwei Slalom-Spezialistinnen Fanny Chmelar und Susanne Riesch (beide Partenkirchen). "Wir wollen vordere Platzierungen belegen", betont der Chefcoach vor der ersten Standortbestimmung.

Neureuther bereitet sich unterdessen auf den ersten Slalom des Winters im finnischen Levi vor. Dort wird am 14. (Frauen) und am 15. November (Männer) gefahren. Danach folgt der so genannte Champions Cup in Moskau, ein Einladungsrennen in Moskau, das Neureuther im Vorjahr gewonnen hat.

© SID

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