Ski alpin Weltcup
Nicole Hosp vor Sieg im Gesamt-Weltcup

Durch den dritten Saisonsieg beim Weltcup in Lenzerheide/Schweiz hat Nicole Hosp beste Karten für den Gesamt-Weltcupsieg. Sie verwies die Schwedin Anja Pärson auf Platz zwei. Maria Riesch wurde als beste Deutsche Zehnte.

Nach dem Sieg im letzten Slalom der Saison beim Weltcup-Finale in Lenzerheide/Schweiz hat Nicole Hosp vor dem abschließenden Riesenslalom am Sonntag beste Karten für den Sieg im Gesamt-Weltcup. Die Österreicherin profitierte bei ihrem dritten Saisonsieg von einem schweren Patzer ihrer Teamkollegin Marlies Schild, die keine Punkte holte. Schild hatte zuvor sieben der acht Torläufe gewonnen, liegt in der Gesamtwertung nun aber 30 Punkte hinter Hosp, die zudem die bessere Riesenslalom-Fahrerin ist.

Hosp verwies bei ihrem achten Weltcup-Sieg in einer Gesamtzeit von 1:45,67 Minuten die Schwedin Anja Pärson mit einem Vorsprung von 0,28 Sekunden auf Platz zwei. Dritte wurde die Slowakin Veronika Zuzulova, 0,75 Sekunden hinter Hosp.

Riesch als Beste deutsche auf Rang zehn

Beste der drei deutschen Starterinnen war Maria Riesch auf Rang zehn. Die Partenkirchenerin egalisierte ihr bestes Saisonergebnis im Torlauf, nachdem sie schon beim Slalom in Zwiesel am vergangenen Wochenende auf Platz zehn gecarvt war. Monika Bergmann-Schmuderer (Lam) fuhr auf Platz 13, Annemarie Gerg (Lenggries) schied im ersten Lauf nach rund 30 Fahrsekunden aus.

Gerg denkt über Karriereende nach

Während Riesch ("Ich bin sehr zufrieden") in der Weltrangliste so weit nach vorne fuhr, dass sie im kommenden Winter im Slalom unmittelbar nach den Spitzenläuferinnen der ersten Startgruppe antreten darf, ist Annemarie Gerg dagegen noch unschlüssig, ob sie in der kommenden Saison noch zu dieser Spitzengruppe gehört. "So kann es nicht weitergehen", betonte die Lenggrieserin - weniger weges ihres erneuten Ausscheidens, sondern angesichts ihrer anhaltenden Probleme mit dem linken Knie. "Ich stehe ohne Vertrauen am Start", bekannte die 31-Jährige, die in diesem Winter mit Rang zwei in Val d´Isere das beste Resultat ihrer Karriere erreichte. Gut möglich, dass der Slalom in Lenzerheide das letzte Rennen ihrer Laufbahn war.

Wiederkommen will auf jeden Fall Monika Bergmann-Schmuderer (Lam). Sie war mit Rang 13 erkennbar unzufrieden. Ihre Saison sei nicht schlecht gewesen, sagte sie, im gleichen Atemzug stellte sie allerdings auch enttäuscht fest: "Ich bin nie aufs Podest gefahren." Auch bei der WM hatte sie als Sechste das "Stockerl" verfehlt - war aber immerhin beste Deutsche.

© SID

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