Ski alpin Weltcup
Palander feiert Slalom-Sieg in Schladming

Der Finne Kalle Palander hat den siebten Weltcup-Slalom der Männer im österreichischen Schladming souverän für sich entschieden. Auf den Plätzen folgten der Japaner Akira Sasaki und Benjamin Raich aus Österreich.

Gegen Kalle Palander war beim Weltcup-Slalom im österreichischen Schladming kein Kraut gewachsen. Der Finne machte beim siebten Slalom der Saison seinen elften Weltcup-Sieg souverän perfekt. Der 28-Jährige distanzierte die Konkurrenz mit einer Zeit von 1:42,34 Minuten um mehr als sieben Zehntelsekunden. Auf Rang zwei fuhr der Japaner Akira Sasaki (1:43,13), Dritter wurde der Weltcup-Gesamtführende Benjamin Raich aus Österreich (1:43,15).

"Ich verstehe das nicht. Im Training habe ich super Läufe, aber im Rennen kann ich das nicht umsetzen", sagte Neureuther nach seinem Aus. Bei der Nominierung des deutschen Olympia-Kaders am Mittwoch in München wird sein Name jedenfalls nicht verlesen werden. Neureuther muss nun auf die eher unwahrscheinliche Gnade der Funktionäre oder ein Wunder hoffen: Beim Super-G in Garmisch am kommenden Wochenende hat er noch ein letztes Mal die Möglichkeit, die Norm (einen Platz unter den Top 15) zu erfüllen. Jedoch werden dem Slalom-Spezialisten dabei nur minimale Chancen eingeräumt.

"Ich will nichts geschenkt bekommen, die Qualifikation habe ich klar verpasst", meinte Neureuther geknickt: "Ich rechne nicht damit, dass ich dabei sein werde." Cheftrainer Werner Margreiter dagegen verwies auf die Plätze elf und 19, die Neureuther in Beaver Creek und Adelboden eingefahren hat. "Im Schnitt wären das auch zweimal 15. Plätze", sagte der Österreicher: "Vielleicht nehmen sie ihn ja doch mit. Man darf ja nicht vergessen, dass er sich langsam wieder von seinem Handbruch erholt - und schnell ist er auch."

Im oberen Abschnitt des vom deutschen Trainer Sepp Hanser gesetzten Kurses lag Neureuther noch gut im Rennen, ehe ihm vor der Rekordkulisse von 50 000 Zuschauern und Temperaturen von 13 Grad unter Null ein Fehler unterlief. Als der Youngster seine Fassung wieder erlangt hatte, fand er sein Malheur aber gar nicht mehr "so schlimm. Ich bin ja erst 21 und habe noch viel vor mir."

Alois Vogl ist schon 33 und bereits für Olympia qualifiziert. Sein Ausscheiden in Schladming nach bester Zwischenzeit fand er jedoch nicht weniger bitter. "Das ist total schade", sagte er: "Aber meine Form passt, ich mache mir bezüglich Olympia keine Gedanken. Im Gegenteil: Es sieht sehr gut aus."

Verrückt machen ließ sich auch Palander nicht: Bereits nach dem ersten Lauf lag er in Führung, mit der zweitbesten Zeit im zweiten Durchgang verteidigte er Platz eins im Finale. Bereits 2003 hatte er auf dem schwierigen Hang in Schladming gewonnen. In der Slalom-Wertung liegt weiter Giorgio Rocca vorne. Der italienische Seriensieger schied im Finale von Schladming an Position zwei liegend aus.

© SID

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