Ski alpin Weltcup
Platz vier und Turin-Ticket für Haltmayr

Bei schlechten Wetterverhältnissen ist Petra Haltmayr im französischen Val d´Isere auf Platz vier gerast und hat sich für die Olympischen Spiele qualifiziert. Den Sieg sicherte sich die US-Amerikanerin Lindsey Kildow.

Alles "O.K." für Petra Haltmayr: Auf der gleichnamigen Piste im französischen Val d´Isere hat die Ski-Rennläuferin durch Platz vier in der Weltcup-Abfahrt das Ticket für die Olympischen Spiele gelöst. Bei widrigen äußeren Bedingungen war die 30-Jährige aus Rettenberg im Allgäu 0,55 Sekunden langsamer als die US-Amerikanerin Lindsey Kildow, die auf der verkürzten Strecke in 1:21,91 Minuten ihren zweiten Saisonsieg feierte.

Schlechtes Wetter sorgt für vorzeitigen Abbruch

Caroline Lalive aus den USA (0,38 Sekunden zurück) und Alexandra Meissnitzer aus Österreich (0,39) fuhren auf die Plätze zwei und drei. Wegen der schlechten Wetterverhältnisse wurde das Rennen nach 47 von 63 Starterinnen schließlich abgebrochen. Laut Reglement des Ski-Weltverbandes FIS wird es allerdings gewertet. Isabelle Huber (Ruhpolding) belegte damit Rang 35 (2,55 Sekunden zurück), Stefanie Stemmer (Rottach-Egern) konnte nicht mehr starten.

"Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, obwohl meine Fahrt nicht fehlerfrei war. Dass ich mich für Olympia qualifiziert habe, gibt mir zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Rennen", sagte Haltmayr nach ihrem besten Weltcup-Ergebnis seit dem Super-G-Sieg am 1. Dezember 2001 in Lake Louise/USA. In der Abfahrt war sie zuletzt am 24. Februar 2001 in Lenzerheide als Dritte besser platziert.

Cheftrainer Maier hochzufrieden

"Das war ein tolles Lebenszeichen von uns", sagte Cheftrainer Wolfgang Maier über das überraschende Resultat: "Wir haben gezeigt, dass wir auch nach dem Ausfall von Maria Riesch und Hilde Gerg noch Leute haben, die in der Weltspitze mitfahren können. Petra hat einen schönen Akzent gesetzt, nach dem Motto: ´Hurra, wir leben noch´."

Haltmayr profitierte bei "absolut irregulären Bedingungen" (Maier) mit Schneefall und schlechter Sicht von der Verkürzung der Strecke. Dadurch fiel die Gleitpassage zu Beginn weg, auf der Haltmayr noch im Training größere Probleme hatte.

Bei Windböen mit bis zu 100km/h seien die "Gefahren für ein Weltcup-Rennen eigentlich viel zu groß gewesen", meinte Coach Maier. Auch Haltmayr fand es "schwierig. Der Wind hat mal von vorne, mal von hinten geweht".

Schwierige Bedingungen stellen Huber vor Probleme

Haltmayrs Teamkollegin Isabelle Huber (Ruhpolding) kam mit den Bedingungen nicht zurecht und beendete das Rennen mit über zweieinhalb Sekunden Rückstand auf Kildow als 35. Die dritte DSV-Starterin, Stefanie Stemmer (Rottach-Egern), durfte erst gar nicht mehr starten, weil das Rennen auf der Strecke Oreiller-Killy nach 47 Läuferinnen abgebrochen - aber voll gewertet - wurde.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%