Ski alpin Weltcup
Raich greift auch nach Gesamtsieg im Riesenslalom

Benjamin Raich hat beim Riesenslalom-Weltcup im slowenischen Kranjska Gora seinen vierten Saisonsieg gelandet und den Kampf um die Kristallkugel wieder spannend gemacht. Der Österreicher siegte vor Francois Bourque.

Der Österreicher Benjamin Raich hat den Kampf um den Weltcup-Gesamtsieg im Riesenslalom wieder spannend gemacht. Im slowenischen Kranjska Gora landete der Österreicher seinen vierten Saisonsieg und greift nun nach insgesamt drei Kristallkugeln. Im Gesamtweltcup sowie in der Riesenslalom- und Slalom-Gesamtwertung könnte der Doppel-Olympiasieger am Ende ganz vorne sein.

"Man muss erst einmal abwarten"

"Es sind noch acht Rennen, man muss erst einmal abwarten. Es kann noch so viel passieren", beteuerte Raich nach seinem "Hattrick" auf der anspruchsvollen Piste Podkoren 3, wo er zum dritten Mal in Serie den Riesenslalom gewann. Seinen 27. Weltcupsieg, der ihn auf eine Stufe mit Österreichs Ski-"Kaiser" Franz Klammer stellt, holte sich der 29-Jährige (2:19,03) vor Francois Bourque (Kanada/2:19,58) und Massimiliano Blardone (Italien/2:19,60). Felix Neureuther aus Partenkirchen schied bereits im ersten Lauf aus.

Schon am Sonntag, nach dem Slalom in Kranjska Gora, kann Raich mit einer Dreifach-Führung in die letzten sieben Saison-Rennen gehen. Im Slalom-Weltcup liegt er 20 Punkte hinter Jens Byggmark aus Schweden, im Riesenslalom-Weltcup hat der Olympiasieger (319 Punkte) nun drei Punkte Vorsprung auf den diesmal viertplatzierten Weltmeister Aksel Lund Svindal aus Norwegen (316). Und im Gesamtweltcup ist Raich (865 Punkte) bis auf drei Zähler an den führenden Doppel-Weltmeister Svindal (Abfahrt, Riesenslalom) herangerückt.

Neureuther scheidet aus

Felix Neureuther besaß im vorletzten Riesenslalom des Winters zumindest eine große Chance, sich auch in dieser Disziplin noch für das Weltcup-Finale im Schweizer Lenzerheide zu qualifizieren - dort sind die besten 25 der jeweiligen Weltcup-Wertung startberechtigt. Auf Rang 26 lag Neureuther vor dem Rennen, dann aber war es für ihn vier Tore vor der Zieldurchfahrt im ersten Durchgang schon beendet: nach den verheißungsvollen Rängen 22 und 13 in den ersten beiden Saison-Rennen sein vierter Ausfall im Riesenslalom in Serie.

"Ich habe im Riesenslalom einfach nicht die Sicherheit wie im Slalom", sagte Neureuther, der sich am vergangenen Wochenende durch Rang zwei in Garmisch-Partenkirchen in seiner Lieblingsdisziplin im Weltcup auf Rang fünf verbessert hatte.

© SID

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