Ski alpin Weltcup
Reichelt siegt bei Austrias Dreifach-Erfolg

Der Weltcup-Super-G in Beaver Creek/USA stand ganz im Zeichen der Österreicher. Hinter Sieger Hannes Reichelt fuhren seine Landsleute Mario Scheiber und Christoph Gruber aufs Podest. Die deutschen Starter enttäuschten.

Felix Austria in Beaver Creek: Die österreichischen alpinen Skifahrer haben der Konkurrenz zum Abschluss der Weltcup-Rennen im US-Bundesstaat Colorado beim Super-G keine Chance gelassen. Hannes Reichelt siegte in 1:19,87 Minuten knapp vor seinen beiden Landsleuten Mario Scheiber (0,02 Sekunden zurück) und Christoph Gruber (0,21). Kombinations-Weltmeister Daniel Albrecht (Schweiz) sorgte auf Rang vier (0,31) für einen kleinen "Puffer" zu zwei weiteren Österreichern, Michael Walchhofer und Benjamin Raich (je 0,34), und übernahm die Führung im Gesamtweltcup. Für Reichelt war es der zweite Weltcup-Sieg nach seinem Super-G-Erfolg im Dezember 2005 an gleicher Stelle.

Erneut ernüchternd war die Fahrt von Stephan Keppler. "Ich gebe mich der Illusion hin und sage: Er sollte sich unter den Top 15 platzieren", hatte DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier am Tag vor dem Rennen ironisch gesagt. Doch Keppler enttäuschte wie schon in seinen vorangegangenen Rennen in Nordamerika: 1,83 Sekunden hinter Sieger Reichelt und damit als 34. auch jenseits der Punkteränge. Johannes Stehle (Obermaiselstein) schied aus.

Keppler patzt an der Schlüsselstelle

Mit der Startnummer drei patzte Keppler vor allem in einer Traverse, der Schlüsselstelle des Kurses. "Die Kurssetzung ist sehr schwierig, da werden sie alle einen Riesenfehler haben", sagte er. Dabei hätte sich Keppler nur die Fahrt von Sieger Reichelt vor ihm anschauen müssen. Der Österreicher war mit Startnummer eins ins Rennen gegangen und erbrachte den Beweis, dass er den Kurs ganz offensichtlich besser besichtigt hatte als die Konkurrenz.

Mit seinen Rennen in Nordamerika konnte Keppler alles andere als zufrieden sein. Inklusive des Super-G von Beaver Creek belegte er die Ränge 18, 31, 32, 34 und 61, einmal schied er aus. "Ich muss diese Rennen abhaken", sagte der 24-Jährige. "Ich bin gut in Form", behauptete er, "alles passt - aber nichts hat geklappt".

© SID

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