Ski alpin Weltcup
Sachenbacher-Stehle sprintet auf Platz sechs

Beim Sprint-Weltcup in Stockholm hat die Skilangläuferin Evi Sachenbacher-Stehle als beste Deutsche Rang sechs belegt. Bei den Herren landete Axel Teichmann nur auf Platz 31.

Mit ihrem besten Saison-Sprint auf Platz sechs hat Langläuferin Evi Sachenbacher-Stehle in Stockholm überrascht. Die 28-Jährige aus Reit im Winkl schaffte es unter den Augen von König Carl XVI. Gustaf von Schweden bis in das Finale, dass Weltcup-Spitzenreiterin Petra Majdic (Slowenien) gewann. Bei den Männern triumphierte Johan Kjölstad (Norwegen). Vizeweltmeister Axel Teichmann landete als Bester deutscher Starter nur auf Platz 31.

"So gut bin ich lange nicht gesprintet. Ich bin überglücklich. Es lief von Rennen zu Rennen besser", sagte Evi Sachenbacher-Stehle. "Am Ende der Saison bin ich eben immer ganz gut. Jetzt freue ich mich auf die letzten Rennen in Falun. Dort komme ich immer bestens zurecht." In Schwedens Langlauf-Hochburg Falun endet am Wochenende (20. bis 22. März) mit drei Distanzrennen die Saison. Sachenbacher hatte dort am 18. März 2006 ihren bislang letzten Weltcupsieg gefeiert.

Bei Temperaturen von fünf Grad plus, Sonnenschein und über 10 000 Zuschauern lieferte Evi Sachenbacher-Stehle vor allem im gewonnenen Viertelfinale eine taktische Spitzenleistung ab und schaffte durch Halbfinalrang drei wie im Vorjahr auf dem exakt 1 040 Meter langen Kurs rund um Schwedens Königsschloss den Einzug in das Finale der besten Sechs. Dort allerdings war die Olympia-Zweite von 2002 chancenlos. Katrin Zeller (Oberstdorf/15.), Claudia Nystad (Oberwiesenthal/20.) und Steffi Böhler (Ibach/26.) scheiterten im Viertelfinale.

Teichmann trotz schwacher Platzierung zufrieden

"Stockholm war trotzdem eine Reise wert. Die Kulisse hier ist einfach prächtig", meinte Axel Teichmann nach seinem Kurzauftritt. "Natürlich wäre ich gerne in die Finals gekommen, aber ich habe schon so viele Rennen in den Knochen. Da hat es halt nicht mehr gereicht." Der Bad Lobensteiner bleibt Vierter des Gesamtweltcups. Jens Filbrich (Frankenhain/50.), Tobias Angerer (Vachendorf/54.), Rene Sommerfeldt (67.) und Tom Reichelt (beide Oberwiesenthal/80.) landeten weit im Hinterfeld der 97 Starter.

Der Gesamtsieger der in Stockholm begonnenen Vier-Etappen-Tour erhält 200 Weltcup-Punkte als Bonus. Die Tagessieger müssen sich jeweils mit 50 Punkten begnügen. Da nur jene Langläufer Punkte erhalten, die alle vier Etappen beenden, wird die Entscheidung über die Weltcup-Gesamtsiege erst am Schlusstag fallen. Aktuell führen Weltmeister Petter Northug (Norwegen/1 042 Punkte) vor Dario Cologna (Schweiz/1 022) sowie Petra Majdic (Slowenien/1 567) vor Justyna Kowalczyk (Polen/1 476) die Gesamtwertungen jeweils knapp an.

© SID

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