Ski alpin Weltcup
Simoncelli feiert zweiten Sieg seiner Karriere

Davide Simoncelli und Massimiliano Blardone haben beim Weltcup-Riesenslalom in Yongpyong für einen italienischen Doppelsieg gesorgt. Felix Neureuther sammelte als 21. erstmals in seiner Karriere Riesenslalom-Punkte.

Mit einem Sieg des Italieners Davide Simoncelli endete der erste nacholympische Weltcup-Riesenslalom im südkoreanischen Yongpyong. Beim zweiten Sieg seiner Karriere war der 27-Jährige in 2:13,63 Minuten knapp schneller als sein Landsmann Massimiliano Blardone (2:13,71) und der Norweger Aksel Lund Svindal (2:13,83).

"Nach den für uns sehr enttäuschenden Olympischen Spielen ist es großartig, zurück an der Spitze zu sein", sagte Simoncelli. Für den 27 Jahre alten Riesentorlauf-Spezialisten, bei Olympia noch im ersten Lauf ausgeschieden, war es erst der zweite Weltcup-Erfolg der Karriere. Nach dem ersten Durchgang auf der Piste "Rainbow 1" noch Zweiter, fing Simoncelli den führenden Norweger Aksel Lund Svindal noch ab. Svindal konnte die italienische Party auf dem Regenbogen nicht verhindern, er wurde hinter Blardone Dritter.

Blardone zieht an Raich vorbei

Blardone, beim Riesenslalom in Alta Badia Mitte Dezember noch knapp vor Simoncelli auf Platz eins, überflügelte mit seinem zweiten Platz Doppel-Olympiasieger Benjamin Raich im Kampf um die kleine Kristallkugel für den besten Riesenslalom-Fahrer des Winters. Mit nun 344 Punkten liegt er knapp vor dem Österreicher (331).

Am Sonntag steht in der Olympia-Bewerberstadt für 2014 erneut ein Riesenslalom an, das letzte von acht Rennen findet beim Finale in Are statt. Raich wird zwar noch bis dahin zittern müssen, ob er nach den zwei Goldmedaillen von Sestriere auch den Gesamtweltcup gewinnt - doch nach dem fünften Platz von Yongpyong ist ihm der Triumph fast sicher. Mit 1 110 Punkten führt er bei sieben noch ausstehenden Rennen souverän vor Landsmann Michael Walchhofer (831).

Premiere für Neureuther

Immerhin ein kleines Erfolgserlebnis verbuchte auch der einzige deutsche Starter, Felix Neureuther. Mit der zwölftbesten Laufzeit des zweiten Durchgangs verbesserte er sich im Finale vom 29. auf den 21.Rang - das beste Riesenslalom-Ergebnis seiner Karriere. "Ich habe in der Nacht vor dem Rennen kaum geschlafen. Der Jetlag machte mir doch ziemlich zu schaffen. Umso glücklicher bin ich über dieses Ergebnis", sagte der Partenkirchener.

Bei Olympia war Neureuther sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom ausgeschieden. Mit besonderer Genugtuung nahm der 21-Jährige zur Kenntnis, dass er sich vor einem ganz Großen der Szene platziert hatte: Hermann Maier, Olympia-Sieger 1998 und in Sestriere Gewinner der Bronzemedaille, wurde nur 23.

© SID

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