Ski alpin Weltcup
Svindal holt sich ersten Kombinations-Sieg

Mit dem Sieg des Norwegers Aksel Lund Svindal ist die erste Super-Kombination des alpinen Winters zu Ende gegangen. Der nach der Abfahrt führende Bode Miller schied in Beaver Creek ebenso wie Stephan Keppler aus.

Aksel Lund Svindal aus Norwegen hat die erste Super-Kombination dieses Winters gewonnen. Der 23-Jährige lag bei seinem dritten Weltcup-Sieg im amerikanischen Beaver Creek nach der Abfahrt und einem Slalom-Lauf in einer Gesamtzeit von 2:06,74 Minuten knapp vor dem Schweizer Marc Berthod (2:06,93) und Rainer Schönfelder aus Österreich (2:07,11).

Svindal profitierte allerdings vom Ausfall Bode Millers. Der US-Boy lag nach der Abfahrt noch in Führung und ging als Top-Favorit ins Finale - wo er allerdings wie viele seiner Kollegen scheiterte. Auch Gesamtweltcup-Sieger Benjamin Raich aus Österreich schied im Slalom aus, genauso wie der einzige deutsche Starter Stephan Keppler (Ebingen).

Svindals Sieg war der erste eines Nicht-Österreichers in einer Super-Kombination. Zwei der bisher drei Wettbewerbe dieser Art gewann Raich, einmal triumphierte Michael Walchhofer. Svindal, der nach der Abfahrt nicht unter den Top 15 lag, holte sich den Sieg auf der technisch anspruchsvollen "Raubvögel-Piste" dank eines furiosen Slaloms, in dem er die zweitbeste Zeit hinter Schönfelder erzielte. In die Abfahrt am Freitag geht allerdings Miller als Favorit.

"Tiefkühltruhe" Rocky Mountains

Bei Temperaturen von 20 Grad unter dem Gefrierpunkt in den Rocky Mountains kamen nicht alle Starter mit der Strecke so gut zurecht wie Svindal. Die Australier Jono Brauer und Craig Branch mussten mit Knieverletzungen ins Krankenhaus, Thomas Lanning (USA) holte sich bei seinem Sturz eine blutige Nase.

Nach Branchs Sturz wurde Keppler, der unmittelbar nach dem "Aussie" gestartet war, abgewunken. Er startete ein weiteres Mal, sah in der Episode aber "kein großes Problem. Ich war ohnehin noch nicht so lange unterwegs" - und kam als 16. ins Ziel. Damit bewies der 23-Jährige nach den Rängen acht und 27 in Lake Louise erneut, dass im Speed-Bereich mit ihm zu rechnen ist. "Slalom ist nicht so mein Ding. Das bin ich seit vier Jahren nicht mehr gefahren", sagte er über sein Ausscheiden im Torlauf.

© SID

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