Ski alpin Weltcup
Weltcup-Slalom am Großen Arber abgeblasen

Der Slalom-Weltcup der Damen am Großen Arber findet endgültig nicht statt. Sturmtief "Emma" hat eine Austragung auch am Sonntag unmöglich gemacht.

Der Slalom-Weltcup der Frauen am Großen Arber ist endgültig vom Winde verweht und abgesagt worden. Die Ausläufer des Sturmtiefs "Emma" machten auch am Sonntag die Austragung des Wettbewerbs unmöglich. Nachdem das Rennen am Samstag zunächst um 24 Stunden verschoben werden musste und somit der zusätzlich geplante Riesenslalom ausfiel, konnten die Organisatoren aufgrund heftiger Winde und starker Niederschläge das Rennen auch am Sonntag nicht retten. Frauen-Cheftrainer Mathias Berthold bezeichnete die Zwiesel-Absage als "ewig schade, es ist ja schließlich unser Heimrennen".

Beide Torläufe können aufgrund des dicht gedrängten Terminkalenders nicht nachgeholt werden. Die Italienerin Denise Karbon stand somit am Samstagnachmittag als Gewinnerin der kleinen Kristallkugel für die beste Riesenslalom-Fahrerin der Saison fest. Die Südtirolerin hat vor dem letzten Rennen beim Saisonfinale in Bormio (ab 12. März) einen uneinholbaren Vorsprung vor Elisabeth Görgl aus Österreich.

Die Entscheidung im Slalom wurde vertagt. Vize-Weltmeisterin Marlies Schild aus Österreich reicht in Bormio aber ein zehnter Platz, um ihren Vorsprung vor Landsfrau Nicole Hosp ins Ziel zu retten.

Maria Riesch kann die Absage verschmerzen

Während sich die Organisatoren mit ihrer Ausfallversicherung über 600 000 Euro trösten mussten, kam die Absage Maria Riesch im Kampf um die Gesamtwertung nicht ganz ungelegen. Der Riesenslalom ist die schwächste Disziplin der Partenkirchenerin, die derzeit mit 122 Punkten Rückstand auf Lindsey Vonn (USA) auf Platz drei liegt. Im Slalom war sie in diesem Winter zwar so gut wie lange nicht, ihre Stärken hat sie aber im Speedbereich und der Kombination.

Ganz ungelegen kam der Ausfall auch Mathias Berthold nicht, hatte er das umfangreiche Programm doch gleichzeitig kritisiert. "Für Vielfahrer wie Maria Riesch ist das Programm ein Wahnsinn. Da müssen sich die Herrschaften von der FIS schon die Frage stellen, warum sie das so machen. Ich halte es für stumpfsinnig", sagte er.

© SID

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