Ski alpin Weltcup
Werner Heel überrascht in Gröden

Beim Super-G-Weltcup in Gröden hat Werner Heel überraschend den Sieg errungen. Der Italiener verwies die Konkurrenz um Hermann Maier auf die Plätze.

Ski-Rennläufer Werner Heel hat überraschend den Super-G in Gröden in Südtirol gewonnen. Der 26-Jährige profitierte bei seinem zweiten Weltcup-Sieg von seiner frühen Startnummer drei und den bei seinem Lauf günstigen Bedingungen. Die Favoriten litten allesamt unter den böigen Winden über der anspruchsvollen Piste, einzig der Schweizer Didier Defago hatte Glück und fuhr mit Startnummer 17 auf Rang zwei vor. Die deutschen Läufer blieben ohne Weltcup-Punkte.

Heel bezwang die traditionsreiche "Saslong" in 1:35,04 Minuten und hatte am Ende 0,43 Sekunden Vorsprung auf Defago, der mit Nummer 17 gestartet war. Dritter wurde Patrik Järbyn (0,45 Sekunden zurück). Der Schwede war unmittelbar vor Heel ins Rennen gegangen, ebenfalls unbeeinträchtigt vom erst später aufkommenden Wind.

Die Favoriten erwischte es dagegen teilweise heftig. "Große Fehler habe ich nicht gemacht, aber ich habe gemerkt, dass da ordentlich der Wind blies. Das ist schon ärgerlich", sagte Benjamin Raich aus Österreich, der mit Startnummer 20 lediglich Rang 27 belegte.

"Herminator" nur Neunter

Einen Rang hinter Raich platzierte sich Aksel Lund Svindal, der das sportlich eher fragwürdige "Startnummern-Rennen" aber schnell abhakte. "Mal gewinnst du, mal verlierst du", sagte er. Im Gesamtweltcup liegt der Norweger weiter in Führung. "Mister Super-G" Hermann Maier (Österreich) betrieb als Neunter Schadensbegrenzung und wahrte Platz eins in der Disziplin-Wertung knapp vor Defago.

Die drei deutschen Teilnehmer konnten sich wie erwartet nicht in den Punkterängen platzieren. Stephan Keppler (Ebingen/1,85 Sekunden zurück), Peter Strodl (Partenkirchen/1,96) und sein Bruder Andreas (3,04) kamen lediglich auf die Plätze 35, 39 und 53.

© SID

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