Ski alpin WM
Alpiner Super-G bei Ski-WM abgesagt

Bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften im schwedischen Are ist der für Samstag geplante Super-G der Herren wegen widriger Witterungsbedingungen abgesagt worden und soll nun am Montag nachgeholt werden.

Erstes Rennen, erste Absage: Bei den 39. alpinen Ski-Weltmeisterschaften im schwedischen Are ist der für Samstag geplante Super-G der Männer wegen des Wetters ausgefallen. Heftige Windböen von bis zu 80km/h im Startbereich auf dem Areskutan und etwa zehn Zentimeter Neuschnee zwangen den Weltverband FIS, den ersten Wettbewerb auf Montag zu verschieben.

Der für Sonntag geplante Super-G der Frauen soll planmäßig stattfinden, obwohl die Wettervorhersage kaum bessere Bedingungen verspricht. Der Wind soll erst im Laufe des Tages nachlassen, dazu hält das seit Tagen herrschende Tauwetter mit nassen Schneefällen weiter an. Voraussichtlich erst am Sonntagabend wird eine Kaltfront für Besserung sorgen. Mitte nächster Woche werden die Temperaturen auf zehn bis 20 Grad unter Null fallen und zusammen mit dem erwarteten trockenen Schnee für optimale Bedingungen sorgen.

Für Montag war das erste von insgesamt drei Abfahrtstrainings der Männer geplant. Da nun aber ab 12.30 Uhr der Super-G gefahren werden soll, müssen die schnellsten Ski-Rennläufer mit nur zwei Testläufen am Dienstag und Mittwoch auskommen.

Der Zeitplan ist aber selbst bei einer weiteren Absage nicht gefährdet, weil ein Reservetag am 15. Februar den Veranstaltern noch etwas Spielraum gibt. "Es gibt keinen Grund zur Panik", sagte FIS-Präsident Gian-Franco Kasper.

Hujara sah keine Chance

Die Absage war indes nicht zu verhindern. "Es gab keine Chance auf ein Rennen, deshalb haben wir die Entscheidung auch schon sehr früh getroffen", sagte FIS-Renndirektor Günter Hujara. Bereits am frühen Morgen hatte er beschlossen zu verschieben. "Der Schnee war nass und der Untergrund ebenfalls. Unter diesen Bedingungen war das ordentliche Präparieren der Piste unmöglich", meinte Hujara.

Glücklich über die Absage war Stephan Keppler (Ebingen). Der beste deutsche Speed-Rennläufer hat sich vor wenigen Tagen bei einem Trainingsturz das Kahnbein an der rechten Hand gebrochen und neben schweren Rückenprellungen auch eine Hüftverletzung erlitten. Obwohl er nach wie vor Schmerzen hat, sollte er mit Startnummer elf ins Rennen gehen.

"Ich bin wohl der Einzige, der sich über die Verschiebung freut, weil ich nun noch zwei Tage länger Zeit habe, um mich zu erholen", sagte der 22-Jährige. Statt auf der Piste verbrachte er den freien Tag mit Übungen im Kraftraum und Wassergymnastik.

© SID

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