Ski alpin WM
Enttäuschung für deutsche Ski-Crosser

Alexandra Grauvogl, Heidi Zacher und Simon Stickl konnten bei der Skicross-Freestyle-Weltmeisterschaft im japanischen Inawashiro keine Medaillenplätze erringen.

Die deutschen Skicross-Fahrer haben bei den Freestyle-Weltmeisterschaften im japanischen Inawashiro enttäuscht. Sowohl Alexandra Grauvogl und Heidi Zacher als auch Simon Stickl spielten ein Jahr vor den Olympischen Winterspielen in Vancouver bei der Vergabe der Medaillen keine Rolle.

Grauvogl (Bad Wiessee), immerhin WM-Dritte von 2007, schied bereits im Achtelfinale aus und musste sich mit Platz 22 begnügen. Die Lenggrieserin Zacher konnte sich im Viertelfinale gegen die starke Konkurrenz nicht durchsetzen und wurde 16. Für Stickl (Bad Wiessee/26.) war ebenfalls bereits im Achtelfinale Endstation.

Weltmeisterin wurde überraschend Ashleigh Mcivor aus Kanada vor der Österreicherin Karin Huttary und Meryl Boulangeat aus Frankreich. Deren Landsfrau, die große Favoritin und Weltcup-Führende Ophelie David, war unerwartet im Halbfinale ausgeschieden. In der Herrenkonkurrenz feierte das österreichische Team einen Doppelsieg durch Andreas Matt und Thomas Zangerl. Auf Rang drei landete der Kanadier Davey Barr.

Herdt zieht dennoch positives Fazit

Heli Herdt, der sportliche Leiter Skicross im Deutschen Skiverband type="unknownISIN" value="DSV Deutscher Schwimm-Verband eV">(DSV), zeigte sich dennoch nicht unzufrieden: "Nach der ersten Enttäuschung konnten wir dem Abschneiden unserer Athleten doch Gutes abgewinnen. Bis Vancouver in einem Jahr müssen wir jetzt unsere Schwächen besonders am Start stärken", sagte Herdt.

Skicross steht bei den Olympischen Winterspielen 2010 im kanadischen Vancouver erstmals im Programm. Bei der spektakulären Sportart, die es erst seit zehn Jahren gibt, fahren vier Athleten im direkten Duell um den Sieg.

© SID

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