Ski alpin WM
Kreuzbandriss bedeutet WM-Aus für Lindell-Vikarby

WM-Aus für Jessica Lindell-Vikarby: Bei einem schweren Sturz im Abfahrtstraining zog sich die Schwedin einen Kreuzbandriss sowie eine Innenbanddehnung im rechten Knie zu.

Für die Schwedin Jessica Lindell-Vikarby sind die 40. alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Val d´Isere schon vor dem zweiten Wettbewerb am Freitag beendet. Die 24-Jährige zog sich beim ersten Abfahrtstraining, bei dem Maria Riesch (Partenkirchen) schwer stürzte, bei einem ebenso heftigen Sturz einen Kreuzbandriss sowie eine Innenbanddehnung im rechten Knie zu.

Lindell-Vikarby hatte vor eineinhalb Wochen den Weltcup-Super-G in Cortina d´Ampezzo gewonnen und gehörte bei der WM in Frankreich zum erweiterten Favoritenkreis. Zum WM-Auftakt am Dienstag wurde sie beim Super-G aber nur Zwölfte. Die schwere Verletzung beraubte sie nun der Chance, bei der Super-Kombination am Freitag und der Abfahrt am Sonntag noch einmal anzugreifen.

Auf der sehr anspruchsvollen Piste "Rhone-Alpes", die erstmals im Rahmen internationaler Wettkämpfe befahren wird, hatten nicht nur Riesch und Lindell-Vikarby größere Probleme. Super-G-Weltmeisterin Lindsey Vonn (USA) verpasste wie die siebenmalige Weltmeisterin Anja Pärson (Schweden) ein Tor. Beide konnten Stürze mit Mühe vermeiden.

© SID

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