Ski alpin WM
Österreich erlebt historische Schmach bei Ski-WM

Zum ersten Mal seit 20 Jahren sind Österreichs Männer bei den Speed-Wettbewerben der Ski-WM leer ausgegangen. Weder im Super-G noch in der Abfahrt konnte das Team Medaillen holen.

Die stolze Ski-Nation Österreich hat bei den 40. alpinen Weltmeisterschaften im französischen Val d'Isere eine historische Schmach hinnehmen müssen. Erstmals seit 20 Jahren holte weder in der Königsdisziplin Abfahrt noch im Super-G ein Athlet aus der Alpenrepublik eine WM-Medaille. Das war Österreich zuletzt 1989 in Vail (USA) passiert.

"Enttäuschung ist sehr groß"

In der Abfahrt am Samstag erreichte Hermann Maier als bester Österreicher Rang sechs. Zuvor war Benjamin Raich beim Super-G als Fünfter um 0,13 Sekunden am Podest vorbeigefahren. "Die Enttäuschung ist sehr groß. Wir haben schon mit einer Medaille gerechnet, weil wir ja eine starke Mannschaft haben. Das wird sicher aufgearbeitet", sagte der österreichische Alpindirektor Hans Pum über die Blamage.

Der Super-G wurde 1987 bei der WM im Schweizer Crans Montana erstmals bei einem Großereignis gefahren. Schon damals gewann der Österreichische Skiverband (ÖSV) in den beiden Speed-Disziplinen keine Medaille. Das wiederholte sich nur noch zwei Jahre darauf in Vail sowie bei den Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer/Norwegen. Bei der WM 1993 im japanischen Morioka fiel der Super-G aus, in der Abfahrt war Patrick Ortlieb als Achter bester Österreicher.

© SID

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